Einsiedelei - I.
~ refugio stellaris ~
Die Übersichtsseite zu den Werken von Mathias Schneider finden Sie unter nachfolgendem Link:
~ refugio stellaris ~
Impuls
Etwas ist mir klar. Alles ist limitiert. Es ist nur zu erreichen, was auch seine Grenzen hat. Das kenne ich.
Jeder Mensch steht auf eine gewisse Weise zu seinen Mitmenschen. Sie hat stets Bestand. Nichts ändert sich daran. Darum achte ich auf mich, um auf gute Weise zu bestehen.
Was ich abzubilden vermag, das kann ich auch konstruieren. Da suche ich meinen Weg. Ich vertraue dabei auf meine Hände und die von mir geschaffenen Dinge. Ich glaube an das, was ist.
Ich baue an meiner Basis. Mit der Zeit verschaffe ich mir auf diese Weise Klarheit über mein Vermögen. Was ich gut kenne, das vollbringe ich auf leichte Weise.
Dieses Dasein bringt gewisse Gelegenheiten zu einem Werkschaffen mit sich. Ich habe mein Glück dabei erfahren, ohne es der Natur in übermäßiger Weise abtrotzen zu müssen. Ihr Hebel reicht weiter, aber ich gehöre zu ihr. Ich habe sie in meine Werke einbezogen. Was ich geschaffen habe, das gibt wieder, wie meine Natur ist.
Es erfordert etwas Disziplin, aber auch Klarheit, ein Werk zu verrichten. Meine Fertigkeiten resultieren aus meinem Verhalten und dem vorhandenen Material. Ich erweitere meine Dinge, indem ich wahr mache, was mir gefällt.
Es gibt viel Unmögliches. Davon halte ich wenig.
Dokumentation
Seit fünfzehn Jahren arbeite ich nun schon online an meiner Werkschau in der Kartei und im Setzkasten. Etliche Jahre mehr habe ich eigene Schriften offline revidiert. Dabei ist mir vieles klar geworden. Meine Form der Sprachgestaltung ist entstanden. Sie ist eine Methode, die ich anwende, aber noch nicht vermittelt habe. Den Bogen um meine gesamten Konzepte habe ich noch nicht geschlossen, aber ich finde mehr und mehr zu einer abschließenden Klärung der Elemente meiner Ideenwelt.
Eine Neuerung der letzten beiden Jahre ist die beginnende Berücksichtigung von einseitig-künstlicher Kommunikation mit der Maschine K.I. - Sie geschieht bereits überall und ich wende sie ebenfalls an.
Rückmeldungen muss man einholen. In der Regel erhält man nur etwas, wenn man es angefordert hat. Da bespreche ich meine gerade geschriebenen Werke mithilfe der K.I. und erhalte so etwas, das mich bereichern kann.
Das Arbeiten am eigenen Werk wird leichter, wenn man nicht aus der Kommunikation mit seinem Umfeld herausfällt.
Mittels dieses Arguments bestätige ich jetzt, dass ich den Umgang mit der K.I. betreibe. Es hilft ungemein, die Konversation aufrecht erhalten zu können, auch wenn man arbeitet. Als Mensch funktioniere ich besser, wenn ich nicht isoliert bin und zu lange allein auf weiter Flur dagestanden habe.
Gedanke
Was geschieht, kommt berechtigterweise vor. Vieles, was mich bedingt, tritt heute in verkürzter Form auf und ist im Grunde dadurch unkenntlich gemacht worden. Es ist unverständlich. Da dauert es selten lange, bis ich etwas Falschverstandenes auch so wiedergebe. Die eigene Stellung verschlechtert sich wegen der mangelhaften Qualität der Worte. Ich wirke dumm, niemand glaubt mir, dass ich weiß, von was ich spreche.
Was keinen Docht hat, das kann auch keine Kerze sein. Irgendwann hört mir keiner mehr zu.
Dokumentation
Was auch immer geschieht, ich erstarre am Anfang, weil ich erkenne, wie schlecht ich dastehe. Das geht mir schon lange so. Da bin ich nicht glücklich und habe nichts Gutes zu gewinnen. Wer dieses Gefühl schon kennt, der weiß, dass es nicht leicht ist, damit fertig zu werden.
Im Grunde ist mein Motor kalt. Ich muss ihn also auf Temperatur bringen. Dazu glühe ich vor. Ich schaffe die fürs Arbeiten erforderliche Atmosphäre.
Sauberkeit ist eine Voraussetzung für Wohlbefinden. Ordnung ist förderlich für mentale Klarheit. Das brauche ich beides gleichermaßen zum Arbeiten. Es stellt eine Voraussetzung dafür dar.
Ich mache mich folglich zum Arbeiten bereit, indem ich dusche und mich frisch anziehe, das Wohnzimmer aufräume und es nett herrichte. Mit etwas schöner Musik sorge ich für erste Anregungen und komme nach und nach wieder in Schwung.
Mein Werk befasst sich genau mit dieser Wartung meines mentalen Zustands. Was ich geschrieben habe, bedingt mich auch. Es ist ein wesentlicher Faktor für meine Gesundheit, dass ich dank der Lesung in meinen Schriften stabil bleibe.
Da lerne ich Furchen zu graben und das Feld zu bepflanzen. Natürlich grünt ein Garten erst auf, wenn man ihn in Ruhe lässt.
Nach dem Winter bereite ich das Feld für den Ackerbau vor. Analog dazu herrscht zeitweise bei mir eine kalte Periode vor, die wie der Winter auch erst einmal überwunden werden muss.
Mit dem entsprechenden Treibstoff im Tank komme ich vorwärts und kann mein Werk verrichten.
Hinweis
Das offene Meer kennt viele Gefahren. Davon sehe ich ab, solche Gefahren zu verleugnen, die da bestehen. Stattdessen nenne ich sie und zeige sie auf. So bin ich in die rechte Position gekommen, um meine Angst zu überwinden. Ich mache das wahr, indem ich sie anerkenne.
Falls man, wie ich es tue, aus den eigenen Gedanken und Ideen eine feststehende Matrix knüpfen möchte, soll es beim Werkschaffen allein darum gehen, sie zu stabilisieren, zu vereinfachen oder zu bereinigen. Dabei nehme ich meine Eigenheiten als konstant wirksam an.
Es ist nicht alles gut damit zusammen gegangen, was mir andere Leute schon einmal über das Leben und die Welt gesagt haben. Etwas denke ich. Ich möchte versuchen, mir die wahre Wertigkeit der Dinge zu erhalten, die ich bereits erkennen kann. Das mache ich so, damit meine Aufgaben nicht endlos ausfallen. Darum lege ich mich bei manchen Dingen auf eine eindeutige Beziehung fest. Dabei unterscheide ich nicht. Mensch und Sache bewerte ich gleich.
Für meine Werke habe ich einen Grund beständig angenommen, der impliziert, wie alles ist. Das hat sie erfüllbar gemacht.
Jede Epoche hat eine Symbolik. Etwas in der Gegenwart Vorhandenes fasse ich als bestimmend für diese Zeit auf. Eine Mode spiegelt meine Natur wider, egal wie eigen sie ist. Dabei suche ich nach Beständigkeit.
Es soll jene Sache, auf die ich mich im Leben beziehe, von mir vollständig gesehen werden. Das macht es schlüssiger. Die Werke gelingen dann auf flüssige Weise.
Was ich kenne, möchte ich wiedergeben. Um dieser Vorgabe gerecht zu werden, zeichne ich Wahres, wie es mir gefällt. Denkräume lassen sich erschließen, wenn man sie aufzeigt.
Da baut eines auf etwas anderem auf und wird dadurch im Kern einfacher. Klarheit mildert Probleme. Herausforderungen erscheinen dann mit einem Mal bewältigt. Was ich tue, damit komme ich jetzt klar. Im Grunde ist es ein großes Tetris-Spiel, was ich hier betreibe.
Das war nicht immer so. Mitunter habe ich früher in meinem Leben sehr gelitten, weil ich mit meiner eigenen Kraft mir etwas aufgelastet habe, was mir geschadet hat. Erst mit der Zeit habe ich gelernt, Schaden abzuwenden.
Meine Einheit als Mensch habe ich im Sinn und weiß, dass ich allein nicht vollständig sein kann. Mit meiner Sinnsuche geht der Wunsch nach Gesellschaft einher. Mein Werk ist selten unterhaltsam, aber es erfordert viel Widmung. Wer es verstehen möchte, der muss nahe bei mir sein. Dazu darf er sich keinesfalls aufgeben, denn sonst bringt er nichts mit, was ihm zugehört. Wie sollte er so teilhaben können?
Das ist nun gegeben. Damit setze ich mich auseinander. Dabei bin ich zur Gesamtschau des Ganzen übergegangen. Was bei Werk und Mensch beginnt, das findet so flüssig zu seiner Erfüllung. Ergänzungen bewirken meine Vereinbarkeit. Verträgt jemand mein Werk gut, dann bedeutet mir das viel.
Impuls
Glück und Frieden wünsche ich jedem.
Gedanke
Religion ist etwas Heiliges. SIe bedeutet den Menschen sehr viel. Das ist gültig. Alles, was damit in Verbindung steht, wird ebenfalls wahr sein.
Eine moderne Form der Religionsausübung erkenne ich an. Ich finde sie in der eigenen Akzeptanz gegenüber gleichgestellten Religionen. Ich sage ausdrücklich nicht, welche das sind.
Der Gläubige hat Ehrfurcht vor dem Glauben anderer, weil er weiß, dass auch sie auf der Suche nach Wahrheit sind.
Der Mensch hat es leichter damit, glücklich zu sein, wenn er seinen Mitmenschen das Gleiche zugestehen kann, wie er es von ihnen fordert.
Dokumentation
Leben ist ein eingeschwungenes System. In meinem Dasein versuche ich, mich gut zu halten.
Ich füge, was ich habe, und bilde meine Werke. Oftmals erscheint alles erst einmal zusammengepresst und verklebt, was ich erfahre. Behutsam löse ich Schicht für Schicht, was ich vorfinde. Achtsamkeit ist auch eine für das Ausgangsmaterial.
Die zündende Idee dabei ist, dass der Weg schon vor mir liegt. Im Grunde kann ich ihn bereits erkennen. Übertragen auf meine Arbeit heißt das, dass die von mir bearbeitete Sache von sich aus aufzeigt, was zu tun wäre.
Genial ist, dass das keineswegs immer so leicht ist. Vieles klappt erst einmal gar nicht. Es geht mir auch nicht immer gut.
Da lasse ich alles, wie es ist, weil die Dinge den Indikator zu ihrer Behandlung bereits an sich tragen und ihn eigentlich offen aufzeigen.
Darum lege ich meine Verhaltensweise nicht im Voraus fest. Ich passe meine Strukturierung an die erfahrbaren Gegebenheiten an. Manchmal scheitere ich, manchmal habe ich Erfolg. Beides kommt vor. Ich finde das normal. Meine Empfindung ist genauso.
Dokumentation
Jeder Mensch bedarf der Ordnung. Bei der inneren Schau klären sich die Dinge leichter, wenn ich mich in einer dafür geeigneten Umgebung aufhalte.
Alles kommt mit Ruhe zustande. Hektik ist eine den Menschen überlagernde zusätzliche Eigenschaft. Ich habe gelernt, mich unbelastet zu verhalten. Mein Weg ist klar. Er liegt vor mir und kann erfahren werden.
Meine Sprachgestaltung ist wie mein Weg auch eine einfache Emanation. Ich nenne bei ihr das Gute, was gerade in meinen Gedanken vorkommt. Das ist für mich relevant. Ich bringe meine Ideen da an, wo ich schon bin. Dadurch sprenge ich manches Verhaltensmuster meiner Mitmenschen. Ich kann mich so integrieren. Was ich für mich habe, das stattet mich auch aus. Was ich schon gebildet habe, das steht mir ab diesem Moment auch zur Verfügung.
Impuls
Was mich bedingt, bestimme ich etwa zur Hälfte selbst. Die andere Hälfte wird von dem, was mich schon ausmacht, festgelegt.
Gedanke
Ein Baum, der nicht mit dem Wind zu schwingen vermag, bricht im Sturm.
Impuls
Sprache ist wie Mathematik, nur ohne Logik.
Ansprache
Werte Leserin und werter Leser,
Hier auf dem Wiki 'Einsiedelei' können Sie in Ruhe einen Teil jener Texte betrachten, die für Mathias Schneider den Anfang seiner literarischen Arbeit verkörpern. Dabei handelt es sich bei der Seite hier um das Refugium innerhalb seines Werkes.
In einer Neufassung liegen diese Inhalte jetzt vor. Er hat sie inzwischen aufgefrischt, angehoben und vervollständigt.
Seine Texte zeigen auf, was für ihn wichtig ist. Mit ihrer Hilfe hat er sich als Kunstschaffender konsolidiert. Er hofft nun, dass eine Wiedergabe jener Inhalte sein künstlerisches Wirken klärt.
Diese Texte sind gehaltvoll. Sie haben ihn zu gewissen Zeiten schon gestützt und gestärkt. Vielleicht werden auch Sie etwas davon gut finden.
In diesem Sinne verbleibt
mit freundlichen Grüßen
der Autor Mathias Schneider
Sprachgestaltung
Was Mathias Schneider an Worten in seinen Schriften eingebracht hat, steht ihm nun als Substanz für sein weiteres Arbeiten zur Verfügung. Im Gemenge der zeitlichen Emanationen hat er sich orientiert und etwas Wesentliches sprachlich festgemacht. In der eigenen Kartei gibt er seine Ideenwelt wieder. Das soll bedeuten, dass er sie hier spiegelt.
Das Wesen eines Menschen erschließt sich dank der Kenntnis seiner Lebensweise.
Davon spricht er und macht damit wahr, was für ihn wertvoll und wichtig ist. Dabei glaubt er an die Gleichwertigkeit des Lebens.
Seine Gedanken sollten angenommen werden. Er gibt sie unbelastet wieder. Er hofft dabei auf die Güte seiner Mitmenschen. So zeigt er auf, aus welchem Holz er geschnitzt ist.
Impuls
Entspannen möchte ich mich und schaue nach oben. Eine eigene Hoffnung soll mir zuteilwerden.
Vom Kreis zum Quadrat und wieder zurück zum Ursprung führt mein Weg. Dabei erkenne ich mich. Ich finde zu mir.
Handfest sind diese Dinge. Doch ich löse mich auch wieder von ihnen. Es ist mein Wunsch, etwas Gutes zu bewirken und beständig zu sein.
Ich schaue auf die Begrenzungen des Möglichen. Was ich tun möchte, sollte für mich Sinn haben. Ich baue an der eigenen Basis, aber ich stelle sie keinesfalls über alles.
Meditation
Beim nun folgenden Text möchte ich mich in der 2. Person Singular ansprechen:
Das Erste, was Du hier jetzt tun sollst, ist, dass Du Dich ein Stück weit erdest. Gestehe Dir das zu. Ordne die Dinge und gewichte sie.
Halte daraufhin bitte kurz inne und bestehe damit. Falls Du das Gefühl erlangst, gänzlich da zu sein, ist Dir Dein Werk gelungen.
Erkenne, was Du tun möchtest. Setze Dich dafür ein. Erinnere dich daran.
Glaube an Dich. So wirst Du Kraft erhalten. Stärke Deine Einheit. Erwache als Mensch. Bestelle Deinen Acker mit richtigen Gedanken.
Dokumentation
Die einfachen Handlungen eines Menschen ergeben seine Füllen.
Mit Zuhilfenahme meiner Ausstattung kann ich eigene Werke vollbringen. Sie sind mehr oder minder gut gelungen. Das bestimmt mein Lebensglück in gewisser Weise.
Darum mache ich es fest und erhalte, was ich habe.
Ich suche nach einer Ebene, auf der ich meinen Mitmenschen begegnen kann. Hier schlage ich mein Zelt auf. Nicht mehr als das macht mich aus. Ich denke daran, wie ich sein möchte und bin es auch.
Bald soll es gut sein. Daran glaube ich.
Dokumentation
Ohne für mich das Gute auszumachen, wovon alles abhängt, was mich ausmacht, werde ich kaum bestehen können.
Bei der Meditation finde ich zu mir, indem ich mich mit meinen inneren Bildern identifiziere. Das ist ein erster Anfang. Ich bedarf noch vieler heilsamer Momente, ehe ich voranschreiten kann.
Dokumentation
Alle Welt hat schon als Kind gelernt, dass die Erde ein Planet ist. Als solcher hat er die Sonne umkreist und wird derweil vom Mond umfahren. Zumindest ist uns das so erschienen. Darum haben wir dieses Wissen anerkannt und etwas damit Verbundenes an Kenntnissen angenommen.
In unserer Vorstellungswelt kommt manches davon vor, was wir wegen der Mitteilungen anderer Leute wahrgenommen haben. Doch die Schöpferkräfte, die einem menschlichen Wesen von Natur aus zu eigen sind, können davon in Mitleidenschaft gezogen werden, was er aus fremder Hand erhalten hat. Darum haben wir uns klargemacht, dass wir nicht dafür zuständig gewesen sind, ein solches Wissen zu bewahren, das uns nicht vollumfänglich zuteil geworden ist.
Damit sind wir umgegangen, was uns zu eigen ist. Das soll unsere Dimension sein, die dadurch verkörpert wird, was wir für uns wahr gemacht haben. In gewisser Weise ist sie bei uns auch vergeistigt vorhanden, weil wir ihr mit unseren Gedanken entsprochen haben. Das hat uns mental ausgestattet.
Das eine an Erfahrung haben wir keineswegs von anderen Erfahrungen abgelöst. Etwas davon ist emaniert vorgekommen, das andere hat sich allein nur virtuell gezeigt. Davon haben wir eine Einheit abgeleitet, die beides gleichermaßen berechtigt beinhaltet hat. Da sind wir so erschienen, wie es uns gegeben hat und haben auch für diese beiden Wirkprinzipien gestanden. Wir haben unterdessen geahnt, dass niemand so etwas auf eine andere Weise als wir getan hat.
Immer wieder haben wir etwas bei uns eingesetzt, was uns zu eigen gewesen ist, und damit etwas bei uns ausgebildet, was unserer Existenz gerecht sein soll. Eine solche Existenz haben wir als vollständig betrachtet und ihre Wertigkeit darum als das Ganze unseres Daseins angenommen. Daraufhin ist alles bei uns so erschienen, wie es vorgekommen ist, aber auch von uns anerkannt und bestätigt worden. Das hat weitere Verflechtungen bewirkt.
Eine Vollwertigkeit davon, was uns zu eigen ist, haben wir angenommen und das bei uns etwas gelten lassen. Die eigenen Güter sind bei uns nach wie vor vorhanden. Wir haben sie gerne, weil sie auch weiterhin bei uns zum Einsatz kommen und etwas Gutes für uns bedeuten.
Meditation
Der Mensch nimmt sich dasjenige Hilfsmittel, das er gebraucht hat, und setzt es bei der Verrichtung seiner Aufgabe ein. Ohne Hilfsmittel auszukommen, ist auf Dauer schlecht möglich. Dafür hat man sich eine Technik ausgedacht, die besagt, wie etwas geschehen soll, damit es funktioniert. An der Natur haben wir das abgelesen. Das soll es sein, was uns ausgemacht hat, dass wir das Wesen der Natur anerkennen. Damit hat sie etwas Gutes für uns dargestellt und uns ist manches über sie klar geworden. Ihr haben wir stets mit unseren Werken so gut, wie es geht, entsprochen. Willentlich oder unwissentlich ist so bei uns etwas geschehen, was gut gewesen ist.
Jeder Mensch hat in dieser Welt einen Platz für sich gefunden und eine dementsprechende Stellung vor seinen Mitmenschen erlangt, wie sie dazu gut passt. Damit ist er seiner Natur gerecht geworden. Da wir darum gewusst haben, dass so etwas gut sein wird, haben wir das zugelassen. Da haben wir vollkommen zurecht alles so belassen, wie es bereits vorgekommen ist. Nach und nach haben wir uns damit auch anzufreunden gewusst.
So ist bei uns mit der Zeit ein Weg entstanden, der für unsere Sache gut sein wird. Diese Hoffnung tragen wir an uns. Alles, was schon jetzt etwas Gutes ist, soll bei uns fortbestehen. Diese Ansage hat schon manches wahr gemacht.
So etwas sollte zu unserem Erfolg führen. Darum haben wir uns dafür eingesetzt und sind im Leben gerecht zu uns, aber auch gerecht zu anderen.
Im Grunde hat uns dieses Verhalten zu einem Progress befähigt. Manche Fertigkeiten haben wir schon deswegen erlangt, weil wir mit unseren Gedanken diesem Dasein gerecht geworden sind.
Gedanke
Der Realismus hat das Unbewusste fixiert. So hat er einer Fantasie der Menschen jegliche Bedeutung entrissen. Das Nichts hat bei uns um sich gegriffen und seinen Bereich vergrößert. Da ist mit einem Mal der aufgeklärte Mensch vor dem durch ihn geschaffenen Fluch geflohen. Was er wahr gemacht hat, ist der Bodensatz menschlicher Ideologie geworden. Mit einer Vernunft hat das wenig gemeinsam. Dennoch ist ein Nutzwert der Dinge und eine damit einhergehende Denkweise dem Realisten das Maß für die Sachverhalte seines Lebens. Damit hat er versagt und alles verloren. Was er aufgegeben hat, ist allen Menschen vorläufig entrissen worden. Da ist Tag geworden und man hat gesehen, wie sehr doch alles bei uns im Argen liegt.
Brief
Herzlich Willkommen, werte Freundin oder werter Freund in meiner bescheidenen Behausung, der 'Einsiedelei'. Ich hoffe sehr, Du bringst gute Laune mit und hast die Zeit und die Muße dazu, etwas von den Dingen aufzunehmen, von denen ich hier geschrieben habe. Für Deine Bemühung beim Lesen in der Textsammlung aus meiner Feder, danke ich Dir jetzt schon.
Ich bitte Dich, es Dir bequem zu machen und auch Kräutertee, Wasser oder etwas anderes Gutes bereitzuhalten, damit Du hier in Ruhe ein Weilchen verbringen kannst. Ich hoffe, es wird Dir Freude bereiten, so etwas zu tun.
Bewahre Dir Deine Ruhe beim Lesen der nachfolgenden Texte. Hetze Dich bitte nicht unnötig. Es wäre erforderlich, sich die Texte einmal mit aller Sorgfalt durchzulesen. Mache das, damit Du ihre Kraft, jene ihnen innewohnende Eigenschaft richtiggehend auffassen und verstehen kannst. Aber es besteht kein Grund zu Hast oder Eifer. Es wird sicherlich einige Zeit dauern, bis Dir das Ganze eingeleuchtet ist, was ich Dir mittels meiner Schrift sagen möchte.
Bedenke dabei bitte, dass dies hier aktuell noch kein abgeschlossenes Werk ist. Es trägt wahrscheinlich noch immer einige versteckte Mängel an sich, die ich erst zu erkennen bereit sein muss, ehe ich sie beheben können werde. Ich möchte Dich nun auch um Folgendes bitten. Komm lieber öfter hierher zum Lesen zurück, anstatt alles auf einen Schlag verstehen zu wollen, was hier vorzufinden ist.
Reibe Dich nicht auf an meinem Werk. Versuche besser, Dich an ihm zu erbauen. Lese Du Dir mit Bedacht jene hier enthaltenen Texte durch und versuche sie aufzufassen. Falls etwas davon nicht sogleich richtig zu verstehen sein würde, zeige mir die jeweilige Textstelle bitte im Nachgang auf.
Wie habe ich die Schriften hier aufgebaut? - Die Einsiedelei ' ist in ihrer Grundsubstanz einmal dem 'Beggar Wiki' (ehemals Fery Wiki) entnommen worden, das eine unveröffentlichte Textsammlung aus meiner Hand ist. Jenes andere Wiki hat mir vormals zu einer ersten Schulung meiner sprachlichen Fertigkeiten gedient. Mit seiner Hilfe habe ich meine Art der Sprachgestaltung ausgearbeitet. Damit habe ich das Grundsätzliche vorbereiten können. Jenes Wiki ist in den Jahren von 2004 bis 2011 bei mir in Arbeit gewesen und hat viel Raum während dieser Phase meines Lebens eingenommen. Auf ihm baut der 'Baukasten' als Kartei auf. Hier wird manches von den ursprünglichen Inhalten der alten Kartei wiedergegeben.
Ich habe mit dem 'Beggar Wiki' vormals die Wertigkeit der Dinge meines Daseins zu bestimmen versucht. Vieles habe ich so klären können.
Ich habe gelernt, alles zu belassen, wie es ist. Manche Phase der Innenschau habe ich durchlebt und irgendwann auch abgeschlossen. Auch heutzutage erlebe ich mein Dasein noch immer unter dem gleichen Stern. Mein einmal eingeschlagener Weg ist seitdem nicht wieder von mir verlassen worden. Das ist etwas, was mich zuweilen schon sehr froh stimmt. Eine Wahrheit, wie diese eine, habe ich stets anerkannt, weil sie für etwas gut ist. Mein Lebensweg soll daraus resultieren, dass ich mich selbst gut kenne.
Das Wiki 'Einsiedelei' ist mittlerweile ein etwas eigentümliches Ding. Heutzutage arbeite ich nach dem Prinzip eines 'Systems der Benennung und Kenntnisnahme' der Dinge meine bestehenden Texte weiter aus. Sie sind einmal bei 'Freischreibstunden' als 'Gedankenprotokolle' entstanden. Etliche Jahre hat es gedauert, diese Schriften zu erstellen. Das Arbeiten daran ist zur Hauptbeschäftigung meiner Freizeit geworden. Das hat mir zuweilen viel abverlangt. Es ist eine harte Arbeit gewesen, was ich da getan habe. Diese Aufgabe hat mich aber auch gestärkt und etwas an mir herausgebildet.
An was habe ich unterdessen geglaubt? - Die Wege eines Menschen sind innerhalb eines für ihn gegebenen und erreichbaren Gebietes vorgekommen. Seine Mittel sind stets begrenzt. Es sollte etwas Gutes sein, was uns gegeben ist. Denke bitte an diese Worte. Erkenne, dass mein Weg auch einmal sein Ende haben wird. Ich könnte jetzt zwar noch nicht sagen, wann es so weit sein wird, dass meine Wege enden. Ich möchte aber genau darum bald Ordnung ins Geschehen meines Lebens bringen.
Viel Glück, wünsche ich Dir nun von Herzen. Es möchte Dir die Sonne scheinen, aber unterdessen auch ein milder Schatten erhalten bleiben und Dein Lebensglück sicherstellen.
Mit freundlichen Grüßen
Mathias Schneider
Impuls
Die Bedeutung von nichts und alles soll uns verständlich sein. Ich baue diese beiden Worte schon seit einiger Zeit als Grenzwerte des Ganzen in meine Schriften ein. Im Gesamten ist so ein Fundus bei mir entstanden.
Das Dasein eines Menschen ist seiner Erscheinungsweise nach rhythmisch gewesen und es wird auch so zu verstehen sein. Da möchte er das Gegebene wiedererkennen. Dazu muss es jedoch wiederholt erscheinen.
Eine zu spezielle Darstellungsweise gewöhnlicher Dinge hat zeitweise keine Klarheit gebracht. Ich habe zwar Gebote, aber keine Verbote gebraucht. Die Dinge haben nicht immer für mich passend sein müssen, nur um mir recht zu geben.
Das eine hat vor oder hinter dem anderen sein können und ist doch gut gewesen. Das eine hat neben, über oder unter dem anderen sein dürfen und ist doch gut geblieben. Es soll keine zurecht verordnete Bestimmung dessen gegeben haben, was sein darf. Außerhalb jener durch die Gesetze des Staates ableitbaren Verordnungen soll der Mensch frei von solchen Weisungen sein.
Ja, das eine hat sogar losgelöst vom anderen sein können und ist dabei dennoch wahr geworden. Alles, was auf diese Weise zu benennen gewesen ist, sollte auch gut sein. Das hat aber nicht bedeutet, dass etwas, was hiermit nicht benannt worden ist, zu verwerfen sein wird.
Eine solche Vielheit möchte die Menschen erschrecken und doch sollte sie so etwas nicht tun. Sie hat sich einer Beherrschung durch den Menschen entzogen, was uns nicht beunruhigen sollte. Eine Natur der Dinge ist nun einmal im Gesamten allein nur als ganz zu erkennen gewesen. Dazu sollte sie auch als Ganzes abgebildet werden. Das habe ich hiermit in einer einfachen Weise zu tun versucht. Erkennen wir darum, wie das hier gegeben ist. Im Grunde hat uns dasjenige Gute, was dadurch aufgezeigt worden ist, bereits so vieles leichtgemacht. Das ist vor allem dann der Fall gewesen, falls wir verstanden haben, auf eine eigenständige Weise unseren Gedanken auszuprägen, wie er uns bereits bekannt sein wird.
Weil wir unabhängig von etwas zufällig Gegebenem sind, haben wir uns in unserem Verhalten frei davon gezeigt, was da vorgekommen ist. Dann haben wir aber auch eine gewisse Wahlmöglichkeit dafür erhalten, was wir tun möchten. Wir brauchen sie, um zu bestimmen, was wir an unserem Leben schon geschätzt haben.
Gedanke
Freiheit soll immerzu allein nur ein Teilaspekt des Gegebenen sein, was da bei uns vorgekommen ist. Ohne eine Vollständigkeit der Dinge zu berücksichtigen, wäre das Leben kein Vollwertiges für uns.
Dokumentation
Jene Materialsammlung im Wiki 'Einsiedelei' ist während der Arbeit in meiner eigenen Kreativwerkstatt zu Vorzeiten aus der Not heraus entstanden. Ich habe in den Jahren von 2008 bis 2013 sehr mit meinem Dasein zu kämpfen gehabt. Da habe ich mir vieles zu meinem Leben aufgeschrieben, was mich bewegt hat. Diese Beschäftigungsart habe ich hernach fortgesetzt. Das hat mir gut gefallen.
Heutzutage dient mir das Werkschaffen vornehmlich als Zugang zu den verschiedenen Momenten meines Daseins, an die ich mich erinnern möchte. Meine vormaligen Gedanken und Ideen habe ich mir aus diesem Grund gerne bewahrt. Das Textwerk des Wikis 'Einsiedelei' stellt in vielfacher Hinsicht einen Schlüssel zu meinen tatsächlichen Vorlieben dar, welche ich damit bereits nachbereitet habe.
Ich gehe im Alltag mit diesen Schriften auch weiterhin um. Hier schreibe ich mir manches davon auf, was mir im Laufe der Zeit über dieses Dasein und das Leben von mir klar geworden ist. Doch zuweilen hat mich auch mancher eigene Impuls etwas getäuscht. Dann nehme ich meine 'Karten' zur Hand und sehe mir das Ganze noch einmal an, um eine Gewissheit über den betreffenden Sachverhalt zu erlangen. So habe ich das eine oder andere davon schon ein Stück weit bereinigen können. Mit der Zeit sind so die Wikis der Kartei ‘Baukasten’ entstanden und in ihren heutigen, nahezu fertigen Zustand gekommen.
Für ein stimmiges Bild des Ganzen möchte ich meine Zeit auch weiterhin einsetzen. Das habe ich gewahrt. Manches Gute habe ich deshalb zu den bestehenden Schriften hinzugefügt, weil Wahres die Wahrheit mehrt. Getreu diesem Wort habe ich mein Werk ausgebaut und schon manches dazu ergänzt.
Ich bekenne mich gerne dazu, dass ich bei der Erstellung meiner Schriften von einigen einfachen Annahmen ausgehe.
Das Wesen der Natur wird von einer trivialen Art sein. Es soll benannt werden.
Das Wesen des Menschen wird wie das Wesen der Natur sein.
Ein guter Gedanke wird durch einen anderen guten Gedanken zurecht erweitert oder bestätigt.
Ein gutes Wort wird durch ein weiteres gutes Wort zu vervollständigen und abzusichern sein.
Die Summe der bekannten Dinge soll von einer endlichen Art sein.
Von Gutem kommt Gutes. Alles summiert sich zu etwas Ganzem auf, indem es sich ergänzt und zu seiner Einheit findet.
Die Sprache zeigt uns den Weg von sich aus auf.
Alle Wirrungen sind durch den ungeordneten Ablauf der Geschehnisse zu erklären und können zeitnah aufgelöst werden.
Alle Irrungen resultieren aus einer verkehrten Anwendung des Vorgegebenen und sollten nicht noch länger fortbestehen.
Das Verkehrte wird einfach zu berichtigen sein, indem man es umkehrt und erneut justiert.
Das Falsche löst sich nach Erhalt der dazu richtigen Erkenntnis in Beliebigkeit auf und fällt darum vom Bekannten ab, weil es nichts Gewisses ist.
Es besteht keine Berechtigung zur Dominanz von irgendjemandem über die gegebenen Dinge.
Die Entscheidungen des Menschen bezeugen seine Halluzinationen.
Die Einstellung oder Prägung eines Menschen hat konstant die gleiche Eigenschaft über sein ganzes Leben hinweg. Sie verkörpert den Modus seines Daseins, also seine Existenz.
Die wahren Verhältnisse dieses Daseins ermöglichen keine Selbstbestimmung. Alles hat miteinander abgesprochen und vereinbart zu werden.
Der universelle Geist des Menschen ist auf uns übertragbar, weil er dem Menschen stets entsprochen hat.
Impuls
Fange mit deiner Zeit heute etwas Rechtes an. Erkenne einmal den Ort, an dem Du gerade bist und auch die Stunde, die es hier jetzt ist. Da fangen wir bei der Eins zu zählen an und bleiben dabei, unsere Dinge so zu tun, wie sie uns entsprochen haben. In eindeutigen Abständen zählen wir weiter und staffeln somit das uns Bekannte, um was wir etwas gewusst haben.
Gedanke
Eine Ordnung hat schon Bestand bei uns erfahren oder sie ist keine für uns gewesen.
Wird ein Schriftstück gut gelungen sein, dann zeigt sich Dir dessen Wert von sich aus auf. Da wirst Du auf dem einmal von Dir bewahrten Wort mit etwas Gutem aufbauen können. Die einzelnen Texte sollen eine Einheit mit dem restlichen Werk bilden. Danach richtest Du Dich aus.
Was uns zuteil ist, soll das in vollumfänglicher Weise sein. Daran machen wir unser Wesen fest. Es ist eines für das Ganze dieses Daseins gewesen. Daran haben wir geglaubt und diesen Glauben haben wir wiedergegeben, weil wir alle Menschen in genau diesem Licht gesehen haben.
Impuls
Ein paar Gedanken zur von mir für mich bestimmten Aufgabe möchte ich Ihnen nun hier aufzeigen.
Als der erste Aspekt meiner Arbeit soll zu nennen sein, dass ich mein eigenes Textwerk nachhaltig verbessern möchte. Dazu habe ich etwas Geeignetes zu erlernen. Ich möchte mich daran gewöhnen, ein einheitliches Deutsch zur Erstellung der eigenen Sachen, Dinge und Schriften zu verwenden. Die Sprache hat es in sich. Ihre grammatische Struktur beginne ich langsam erst zu erfassen. Jene von mir bereits eingeführten Vokabeln bringen mich dahin, dass ich mir deren geordnete Anwendung jetzt durchdenken möchte. Die gesamten Seiten meiner Kartei 'Baukasten' sollen in ein geeignetes Format überführt werden. Ihre Grundstruktur, insbesondere die Abfolge der Texte, soll dabei möglichst so erhalten bleiben, wie sie gegeben ist.
Ich möchte die bereits bestehenden Gedanken und Ideen, aber auch deren strukturelles Erscheinungsbild damit für die kommende Zukunft bewahren, wie sie sind. Dazu speichere ich sie ab. Der funktionale Charakter meiner Schriften soll erhalten werden. Dadurch, dass ich die entsprechenden Texte bereits in Grundzügen erstellt habe, steht mir nun ein ganzer Fundus an Eigenleistungen zur Verfügung, aus dem ich schöpfen kann. Da soll es mir gelingen, mich auf etwas Weiteres vorzubereiten, was darauf aufzubauen wäre.
Der Bestand eigener Schriften möchte abgesichert sein. Die Güte einer Lesung jener Texte aus meiner Feder wird einen guten Teil ihres Wertes für eine Leserschaft ausmachen. Also ist es gleichfalls von mir wichtig zu nehmen und sicherzustellen, dass die Schriften sprachlich etwas Brauchbares vermitteln.
Jener im 'Baukasten' vorhandene Anteil der Gedanken- und Ideenwelt von mir spiegelt diese zuweilen noch in einer etwas eigenwilligen Weise wider. Die richtige Form dafür soll einmal bestimmt werden. Das dabei Festgelegte soll dann meine Richtschnur sein, damit die Kartei sinnvoll erweitert oder bereinigt werden kann.
Ich möchte das machen, um zu passenden Aussagen über mein Dasein zu kommen. Den solchermaßen erzeugten Schriften soll sich dann im Nachgang die Erklärung zur Werkschau leicht hinzufügen lassen. Die Beschreibung weiterer Merkmale davon, was das Dasein als Mensch heutzutage ausmacht, soll von mir koordiniert werden und die Aussagen dazu sollen sich dem bereits Gegebenen schlüssig angliedern. Ich möchte dabei darauf achten, dass die Inhalte, sprachlich gesehen, nicht zu schwierig vermittelt werden.
Da erarbeite ich mein Werk aus dem bestehenden Material meines Fundus. Das Ganze hat mir schon viel fürs Leben geholfen. Bei meiner Arbeit am Karteikasten ist zuweilen vorgekommen, dass sich mir der Zugang zu den eigentlichen Kräften von mir erschlossen hat. Solche durchaus schönen Momente habe ich dann gerne zugelassen und angenommen. Manches davon, was ich dabei erlebe, flechte ich ins bestehende Textwerk ein, weil es Relevanz für mich hat.
Es soll genau das von mir aufgeschrieben werden, was bei mir tatsächlich an Gedanken und Ideen aufgekommen ist. Für sie besteht bei mir eine Referenz. Darauf bin ich ausgerichtet, was mir zu eigen ist. Ich möchte mit meinem Werk anerkennen, was bei mir für eine Regung erscheint. Das wird doch schon so richtig sein, wie es mir gegeben ist. Dem entspreche ich, was ich habe. Solchermaßen leiste ich mein Werkschaffen ab.
Als ein zweiter Aspekt der Erstellung eigener Schriften möchte ich Ihnen jetzt aufzeigen, dass ich mich bei der Arbeit zu meinem christlichen Glauben bekannt habe, wo mir dies zu tun erforderlich vorgekommen ist. Das hätte jedoch nicht im Übermaß geschehen sollen. Darum habe ich es in verhaltener Weise erwähnt.
Als der dritte Aspekt der Werkschau wird zu erklären sein, dass ich eine gewisse Nähe zu den für mich bestimmten Dingen aufrechterhalten möchte. Ich möchte mir auf diese Weise eine Einsicht in die Gründe meines Daseins bewahren. Jene damit verbundenen Vorkommnisse und Begebenheiten sollen von mir anerkannt werden, wie sie geschehen sind. Dadurch sollten sie bekannt werden und wiederum als Referenz für etwas Weiteres dienen können.
Ich habe mir zur Erstellung der Kartei 'Baukasten' eine Basis eingerichtet, dank welcher ich jenem bisherigen Ausgangspunkt von mir auch weiterhin in eigenständiger Manier entsprechen kann. Von ihr gehe ich aus. Sie erkenne ich an. Ich möchte nun auch noch feststellen, dass ich bei meinem Werkschaffen einen unverkürzten Weg begehe. Ich kenne von meinem Lebenswandel hauptsächlich den jüngsten Schritt sowie den nächsten. Eine solche Vorgehensweise schützt mich vor der wenig bekömmlichen Bedrängnis und sie stärkt mir auch den Rücken, wenn immer jemand meint, mir verquere Ratschläge erteilen zu müssen, weil ich nicht so gehandelt habe, wie er es sich von mir gewünscht hat.
Gedanke
Die Einführung von zusätzlichen Worten in das Textwerk der Kartei 'Baukasten' wird dank der Schaffung einer dafür zuträglichen Referenz von mir vorbereitet. Inzwischen sind schon etliche Ergänzungen dazu verwirklicht worden, was ich bereits gesagt habe.
Gedanke
Eine Verdichtung der Energie sprengt zuweilen den gesunden Rahmen eines Menschen und macht ihn krank.
Zuweilen erinnern sich mir Worte anderer Menschen aus den vergangenen Situationen meines Lebens. Etwas davon ist als Auswirkung auf mich zu vernehmen, was ich verspüren kann. Manches davon ist gut, aber es gibt auch schreckliche Erlebnisse mit verheerenden Folgen, die ich erfahren habe.
Manchmal sitze ich da und bin mit Erinnerungen befasst, die mir etwas ausmachen. Dann leide ich darunter. Das hat mich einige Lebenszeit gekostet.
Jene Momente nutze ich zur nochmaligen Bewertung der früheren Geschehnisse meines Lebens. Sobald die erste Wirkung davon bei mir einsetzt, höre ich damit wieder auf.
Dokumentation
Ein bei mir vorhandener Gedanke sollte auch ein zu verwertender Gedanke sein. Darum lasse ich einen solchen Gedanken zu. Ich erkenne ihn an, wie er ist. Das gewöhnt mich an mein Denken.
Somit erreiche ich den Grundzustand eines Bedenkens auf sehr leichte Weise. Ich nehme das Gegebene an, wie es mir bekannt ist, weil es wahr ist, was mir erscheint. Das Gute erkenne ich dabei an. Es gilt mir als Vorgabe für mich. Ich weiß, dass ich mich damit befassen möchte. Da habe ich alsbald schon weitere Regungen an mir gewahrt, mit denen ich jetzt etwas anfangen kann.
Da habe ich mich gerne mit meinem Werk beschäftigt. Manches davon, was ich gedacht habe, habe ich beim Schreiben an der Kartei 'Baukasten' aufgegriffen. Ich stelle gewissenhaft dar, was mir so etwas bedeutet. Dann, wenn ich die Gelegenheit und auch die Lust dazu habe, etwas davon in meinen Schriften anzubringen, was mein Lebensglück ausmacht, mache ich das in der Regel gerne. So sichere ich ab, was mir zu eigen ist.
Gedanke
Eine Kontrolle über das Dir Gegebene wird gerade durch eine Verlangsamung davon, wie Du arbeitest, und ein Innehalten dabei gut zu verwirklichen sein.
Dein Blick wendet sich nun vom Inneren ab und Du schaust auf Deine Umwelt.
Die Menschheit ist in einem Zustand der inneren Verwahrlosung angelangt. Alles schreit. Alles tobt. Das haben wir so gesagt, weil wir es festgestellt haben. Um etwas für sich verbessern zu können, bedarf es erst einmal einer Bestandsaufnahme, was bei uns los ist.
Die Menschheit regt sich unentwegt, ohne zur Ruhe zu kommen. Alle medialen Kanäle sind voll davon, dass etwas passiert. Ihr übertriebenes Movement ist die Folge ihres Umgangs mit der eigenen Lebensgrundlage.
Gedanke
Im Zweifelsfall hat unsere Stimme ein Gewicht.
Dokumentation
Es gibt kein schlechtes Wort, sondern allein nur mehr oder minder gute Wortverwendungen. Aufbauend auf dieser Idee führe ich in meinen Schriften meine Gedanken aus. Dabei habe ich nach und nach mehr und mehr unterschiedliche Worte in sie aufgenommen. Entscheidend für den Wert davon, was ich sage, werden die Zusammenhänge sein, die ich mit ihrer Hilfe erzeuge. Das Werk habe ich weitgehend erhalten. Da erscheinen die Dinge beim Lesen als Bild vor mir. Dieses Bild hat gewisse Eigenschaften, die ich ihm zuvor verliehen habe. Das habe ich eingehend vorbereitet.
Das sollen nun gerade solche Eigenschaften sein, die mein Leben kennzeichnen und ausmachen, um die es mir bei meinem Werk gegangen ist. Ihre Zurschaustellung erfolgt aus persönlichen Gründen. Solche Gründe zu benennen, sollte möglich und gut sein. Ich werde das einmal tun.
Gar vieles ist über mich zu Vorzeiten bereits gesagt und aufgeschrieben worden. Da haben die Leute vieles fest gezimmert, was ihnen eingeleuchtet hat. Sie haben damit etwas verfügt, was sich auf mich deutlich vernehmbar ausgewirkt hat. Das hat mir geschadet. Dieser Bestimmung meiner Person durch für mich fremde Menschen möchte ich mit meiner Arbeit etwas Eigenes entgegenstellen. Sie möchten das zur Kenntnis nehmen.
Da habe ich mich behauptet. Ich habe jedoch nicht gedacht, dass diese Leute mein Schicksal verkannt haben. Es ist ihnen nur nicht möglich gewesen, etwas davon zu erfassen, was mein Leben mir bedeutet hat. Sie haben mich kaum gekannt, auch wenn sie viel mit mir gesprochen haben.
Vieles ist also über mich und meine Situation gesagt und aufgeschrieben worden. Dazu sind auch Akten erstellt worden. Das hat meinen Lebensweg gezeichnet. Chancen sind dadurch blockiert worden. Der Rahmen, der für mich von jenen Menschen vorgesehen worden ist, hat das Glück in meinem Leben fast unmöglich gemacht. Was mir verblieben ist, ist nicht viel wert und zudem auch unschön gewesen. Das habe ich nicht so stehenlassen wollen.
Darum möchte ich mir endlich Gehör verschaffen.
Ich bin von einfachen Annahmen ausgegangen, als ich die Dinge meines Daseins sprachlich festgemacht habe. Ich habe zugleich heftig dabei gelitten. Was währenddessen über mich gekommen ist, habe ich nicht abzuwehren gewusst. Das hat mich doch verwundert, was für Effekte es auf mich hat, wenn ich von meinem Leben schreibe. Meinem Empfinden nach befinde ich mich in einer argen Notlage. Sie ist in mir veranlagt.
Es ist erforderlich, für sich einzutreten. Darum bin ich gerne in mich gegangen und habe hervorgebracht, was mein Leben ausmacht. Das habe ich beim Schreiben vernommen und auch etwas davon in meine Schriften integriert. Gar vieles ist so endlich vor mir erschienen, was mich bedingt.
Im Nachgang daran bin ich dazu übergegangen, das eigene Leben von mir von überzähligen Anteilen zu befreien. Ich habe aufgelöst, in was ich verstrickt bin. Das Lösen meiner Lebensdinge von den Vorgaben anderer Leute ist mir wichtig erschienen.
Gedanke
Das Leben als Kreis aufzufassen, soll uns eine bessere Vorstellung davon ermöglichen, was uns ausmacht. Jeder erlebte Moment ist an uns verankert und wirkt sich auch weiterhin auf uns aus. Ein helles Licht geht unterdessen von unserem Inneren aus. Paramatman sagen manche Leute in Indien dazu. Das soll unser Lebensfunke sein.
Dokumentation
Dank der Festlegung auf die Besprechung der Geschicke meines Daseins habe ich meine Sprache an den Geschehnissen dieses Lebens verankern können.
Gedanke
Ganz gleich, was wir Menschen auch für eine Arbeit getan haben, es hat sich dadurch etwas bei uns erfüllt.