Meditation
Das Erste, was ich hier jetzt tun soll, ist, dass ich mich ein Stück weit erde. Das gestehe ich mir zu. Ich ordne die Dinge und gewichte sie.
Daraus folgend halte ich kurz inne und bestehe damit. Falls ich das Gefühl erlange, gänzlich da zu sein, ist mir mein Werk gelungen.
Ich erkenne, was ich tun möchte, und setze mich dafür ein. Ich erinnere mich daran.
Ich glaube an mich. So werde ich Kraft erhalten. Ich stärke meine Einheit und erwache als Mensch. Ich bestelle meinen Acker mit richtigen Gedanken.
Dokumentation
Die einfachen Handlungen eines Menschen ergeben seine Füllen.
Mit Zuhilfenahme meiner Ausstattung kann ich eigene Werke vollbringen. Sie sind mehr oder minder gut gelungen. Das bestimmt mein Lebensglück in gewisser Weise.
Darum mache ich es mit Worten fest und erhalte, was ich habe.
Ich suche nach einer Ebene, auf der ich meinen Mitmenschen begegnen kann. Hier schlage ich mein Zelt auf. Nicht mehr als das macht mich aus. Ich denke daran, wie ich sein möchte und bin es auch.
Bald soll es gut sein. Daran glaube ich.
Dokumentation
Ohne für mich das Gute auszumachen, wovon alles abhängt, werde ich kaum bestehen können.
Bei der Meditation finde ich zu mir, indem ich mich mit meinen inneren Bildern identifiziere. Das ist ein erster Anfang. Ich bedarf noch vieler heilsamer Momente, ehe ich voranschreiten kann.
Dokumentation
Alle Welt hat schon als Kind gelernt, dass die Erde ein Planet ist. Als solcher hat er die Sonne umkreist und wird derweil vom Mond umfahren. Zumindest ist uns das so erschienen. Darum haben wir dieses Wissen anerkannt und etwas damit Verbundenes an Kenntnissen angenommen.
In unserer Vorstellungswelt kommt manches davon vor, was wir wegen der Mitteilungen anderer Leute wahrgenommen haben. Doch die Schöpferkräfte, die einem menschlichen Wesen von Natur aus zu eigen sind, können davon in Mitleidenschaft gezogen werden, was er aus fremder Hand erhalten hat. Darum haben wir uns klargemacht, dass wir nicht dafür zuständig gewesen sind, ein solches Wissen zu bewahren, das uns nicht vollumfänglich zuteil geworden ist.
Damit sind wir umgegangen, was uns zu eigen ist. Das soll unsere Dimension sein, die dadurch verkörpert wird, was wir für uns wahr gemacht haben. In gewisser Weise ist sie bei uns auch vergeistigt vorhanden, weil wir ihr mit unseren Gedanken entsprochen haben. Das hat uns mental ausgestattet.
Das eine an Erfahrung haben wir keineswegs von anderen Erfahrungen abgelöst. Etwas davon ist emaniert vorgekommen, das andere hat sich allein nur virtuell gezeigt. Davon haben wir eine Einheit abgeleitet, die beides gleichermaßen berechtigt beinhaltet hat. Da sind wir so erschienen, wie es uns gegeben hat und haben auch für diese beiden Wirkprinzipien gestanden. Wir haben unterdessen geahnt, dass niemand so etwas auf eine andere Weise als wir getan hat.
Immer wieder haben wir etwas bei uns eingesetzt, was uns zu eigen gewesen ist, und damit etwas bei uns ausgebildet, was unserer Existenz gerecht sein soll. Eine solche Existenz haben wir als vollständig betrachtet und ihre Wertigkeit darum als das Ganze unseres Daseins angenommen. Daraufhin ist alles bei uns so erschienen, wie es vorgekommen ist, aber auch von uns anerkannt und bestätigt worden. Das hat weitere Verflechtungen bewirkt.
Eine Vollwertigkeit davon, was uns zu eigen ist, haben wir angenommen und das bei uns etwas gelten lassen. Die eigenen Güter sind bei uns nach wie vor vorhanden. Wir haben sie gerne, weil sie auch weiterhin bei uns zum Einsatz kommen und etwas Gutes für uns bedeuten.
Meditation
Der Mensch nimmt sich dasjenige Hilfsmittel, das er gebraucht hat, und setzt es bei der Verrichtung seiner Aufgabe ein. Ohne Hilfsmittel auszukommen, ist auf Dauer schlecht möglich. Dafür hat man sich eine Technik ausgedacht, die besagt, wie etwas geschehen soll, damit es funktioniert. An der Natur haben wir das abgelesen. Das soll es sein, was uns ausgemacht hat, dass wir das Wesen der Natur anerkennen. Damit hat sie etwas Gutes für uns dargestellt und uns ist manches über sie klar geworden. Ihr haben wir stets mit unseren Werken so gut, wie es geht, entsprochen. Willentlich oder unwissentlich ist so bei uns etwas geschehen, was gut gewesen ist.
Jeder Mensch hat in dieser Welt einen Platz für sich gefunden und eine dementsprechende Stellung vor seinen Mitmenschen erlangt, wie sie dazu gut passt. Damit ist er seiner Natur gerecht geworden. Da wir darum gewusst haben, dass so etwas gut sein wird, haben wir das zugelassen. Da haben wir vollkommen zurecht alles so belassen, wie es bereits vorgekommen ist. Nach und nach haben wir uns damit auch anzufreunden gewusst.
So ist bei uns mit der Zeit ein Weg entstanden, der für unsere Sache gut sein wird. Diese Hoffnung tragen wir an uns. Alles, was schon jetzt etwas Gutes ist, soll bei uns fortbestehen. Diese Ansage hat schon manches wahr gemacht.
So etwas sollte zu unserem Erfolg führen. Darum haben wir uns dafür eingesetzt und sind im Leben gerecht zu uns, aber auch gerecht zu anderen.
Im Grunde hat uns dieses Verhalten zu einem Progress befähigt. Manche Fertigkeiten haben wir schon deswegen erlangt, weil wir mit unseren Gedanken diesem Dasein gerecht geworden sind.
Gedanke
Der Realismus hat das Unbewusste fixiert. So hat er einer Fantasie der Menschen jegliche Bedeutung entrissen. Das Nichts hat bei uns um sich gegriffen und seinen Bereich vergrößert. Da ist mit einem Mal der aufgeklärte Mensch vor dem durch ihn geschaffenen Fluch geflohen. Was er wahr gemacht hat, ist der Bodensatz menschlicher Ideologie geworden. Mit einer Vernunft hat das wenig gemeinsam. Dennoch ist ein Nutzwert der Dinge und eine damit einhergehende Denkweise dem Realisten das Maß für die Sachverhalte seines Lebens. Damit hat er versagt und alles verloren. Was er aufgegeben hat, ist allen Menschen vorläufig entrissen worden. Da ist Tag geworden und man hat gesehen, wie sehr doch alles bei uns im Argen liegt.
Impuls
Die Bedeutung von nichts und alles soll uns verständlich sein. Ich baue diese beiden Worte schon seit einiger Zeit als Grenzwerte des Ganzen in meine Schriften ein. Im Gesamten ist so ein Fundus bei mir entstanden.
Das Dasein eines Menschen ist seiner Erscheinungsweise nach rhythmisch gewesen und es wird auch so zu verstehen sein. Da möchte er das Gegebene wiedererkennen. Dazu muss es jedoch wiederholt erscheinen.
Eine zu spezielle Darstellungsweise gewöhnlicher Dinge hat zeitweise keine Klarheit gebracht. Ich habe zwar Gebote, aber keine Verbote gebraucht. Die Dinge haben nicht immer für mich passend sein müssen, nur um mir recht zu geben.
Das eine hat vor oder hinter dem anderen sein können und ist doch gut gewesen. Das eine hat neben, über oder unter dem anderen sein dürfen und ist doch gut geblieben. Es soll keine zurecht verordnete Bestimmung dessen gegeben haben, was sein darf. Außerhalb jener durch die Gesetze des Staates ableitbaren Verordnungen soll der Mensch frei von solchen Weisungen sein.
Ja, das eine hat sogar losgelöst vom anderen sein können und ist dabei dennoch wahr geworden. Alles, was auf diese Weise zu benennen gewesen ist, sollte auch gut sein. Das hat aber nicht bedeutet, dass etwas, was hiermit nicht benannt worden ist, zu verwerfen sein wird.
Eine solche Vielheit möchte die Menschen erschrecken und doch sollte sie so etwas nicht tun. Sie hat sich einer Beherrschung durch den Menschen entzogen, was uns nicht beunruhigen sollte. Eine Natur der Dinge ist nun einmal im Gesamten allein nur als ganz zu erkennen gewesen. Dazu sollte sie auch als Ganzes abgebildet werden. Das habe ich hiermit in einer einfachen Weise zu tun versucht. Erkennen wir darum, wie das hier gegeben ist. Im Grunde hat uns dasjenige Gute, was dadurch aufgezeigt worden ist, bereits so vieles leichtgemacht. Das ist vor allem dann der Fall gewesen, falls wir verstanden haben, auf eine eigenständige Weise unseren Gedanken auszuprägen, wie er uns bereits bekannt sein wird.
Weil wir unabhängig von etwas zufällig Gegebenem sind, haben wir uns in unserem Verhalten frei davon gezeigt, was da vorgekommen ist. Dann haben wir aber auch eine gewisse Wahlmöglichkeit dafür erhalten, was wir tun möchten. Wir brauchen sie, um zu bestimmen, was wir an unserem Leben schon geschätzt haben.
Gedanke
Freiheit soll immerzu allein nur ein Teilaspekt des Gegebenen sein, was da bei uns vorgekommen ist. Ohne eine Vollständigkeit der Dinge zu berücksichtigen, wäre das Leben kein Vollwertiges für uns.
Dokumentation
Jene Materialsammlung im Wiki 'Einsiedelei' ist während der Arbeit in meiner eigenen Kreativwerkstatt zu Vorzeiten aus der Not heraus entstanden. Ich habe in den Jahren von 2008 bis 2013 sehr mit meinem Dasein zu kämpfen gehabt. Da habe ich mir vieles zu meinem Leben aufgeschrieben, was mich bewegt hat. Diese Beschäftigungsart habe ich hernach fortgesetzt. Das hat mir gut gefallen.
Heutzutage dient mir das Werkschaffen vornehmlich als Zugang zu den verschiedenen Momenten meines Daseins, an die ich mich erinnern möchte. Meine vormaligen Gedanken und Ideen habe ich mir aus diesem Grund gerne bewahrt. Das Textwerk des Wikis 'Einsiedelei' stellt in vielfacher Hinsicht einen Schlüssel zu meinen tatsächlichen Vorlieben dar, welche ich damit bereits nachbereitet habe.
Ich gehe im Alltag mit diesen Schriften auch weiterhin um. Hier schreibe ich mir manches davon auf, was mir im Laufe der Zeit über dieses Dasein und das Leben von mir klar geworden ist. Doch zuweilen hat mich auch mancher eigene Impuls etwas getäuscht. Dann nehme ich meine 'Karten' zur Hand und sehe mir das Ganze noch einmal an, um eine Gewissheit über den betreffenden Sachverhalt zu erlangen. So habe ich das eine oder andere davon schon ein Stück weit bereinigen können. Mit der Zeit sind so die Wikis der Kartei ‘Baukasten’ entstanden und in ihren heutigen, nahezu fertigen Zustand gekommen.
Für ein stimmiges Bild des Ganzen möchte ich meine Zeit auch weiterhin einsetzen. Das habe ich gewahrt. Manches Gute habe ich deshalb zu den bestehenden Schriften hinzugefügt, weil Wahres die Wahrheit mehrt. Getreu diesem Wort habe ich mein Werk ausgebaut und schon manches dazu ergänzt.
Ich bekenne mich gerne dazu, dass ich bei der Erstellung meiner Schriften von einigen einfachen Annahmen ausgehe.
Das Wesen der Natur wird von einer trivialen Art sein. Es soll benannt werden.
Das Wesen des Menschen wird wie das Wesen der Natur sein.
Ein guter Gedanke wird durch einen anderen guten Gedanken zurecht erweitert oder bestätigt.
Ein gutes Wort wird durch ein weiteres gutes Wort zu vervollständigen und abzusichern sein.
Die Summe der bekannten Dinge soll von einer endlichen Art sein.
Von Gutem kommt Gutes. Alles summiert sich zu etwas Ganzem auf, indem es sich ergänzt und zu seiner Einheit findet.
Die Sprache zeigt uns den Weg von sich aus auf.
Alle Wirrungen sind durch den ungeordneten Ablauf der Geschehnisse zu erklären und können zeitnah aufgelöst werden.
Alle Irrungen resultieren aus einer verkehrten Anwendung des Vorgegebenen und sollten nicht noch länger fortbestehen.
Das Verkehrte wird einfach zu berichtigen sein, indem man es umkehrt und erneut justiert.
Das Falsche löst sich nach Erhalt der dazu richtigen Erkenntnis in Beliebigkeit auf und fällt darum vom Bekannten ab, weil es nichts Gewisses ist.
Es besteht keine Berechtigung zur Dominanz von irgendjemandem über die gegebenen Dinge.
Die Entscheidungen des Menschen bezeugen seine Halluzinationen.
Die Einstellung oder Prägung eines Menschen hat konstant die gleiche Eigenschaft über sein ganzes Leben hinweg. Sie verkörpert den Modus seines Daseins, also seine Existenz.
Die wahren Verhältnisse dieses Daseins ermöglichen keine Selbstbestimmung. Alles hat miteinander abgesprochen und vereinbart zu werden.
Der universelle Geist des Menschen ist auf uns übertragbar, weil er dem Menschen stets entsprochen hat.
Impuls
Fange mit deiner Zeit heute etwas Rechtes an. Erkenne einmal den Ort, an dem Du gerade bist und auch die Stunde, die es hier jetzt ist. Da fangen wir bei der Eins zu zählen an und bleiben dabei, unsere Dinge so zu tun, wie sie uns entsprochen haben. In eindeutigen Abständen zählen wir weiter und staffeln somit das uns Bekannte, um was wir etwas gewusst haben.
Gedanke
Eine Ordnung hat schon Bestand bei uns erfahren oder sie ist keine für uns gewesen.
Wird ein Schriftstück gut gelungen sein, dann zeigt sich Dir dessen Wert von sich aus auf. Da wirst Du auf dem einmal von Dir bewahrten Wort mit etwas Gutem aufbauen können. Die einzelnen Texte sollen eine Einheit mit dem restlichen Werk bilden. Danach richtest Du Dich aus.
Was uns zuteil ist, soll das in vollumfänglicher Weise sein. Daran machen wir unser Wesen fest. Es ist eines für das Ganze dieses Daseins gewesen. Daran haben wir geglaubt und diesen Glauben haben wir wiedergegeben, weil wir alle Menschen in genau diesem Licht gesehen haben.
Impuls
Ein paar Gedanken zur von mir für mich bestimmten Aufgabe möchte ich Ihnen nun hier aufzeigen.
Als der erste Aspekt meiner Arbeit soll zu nennen sein, dass ich mein eigenes Textwerk nachhaltig verbessern möchte. Dazu habe ich etwas Geeignetes zu erlernen. Ich möchte mich daran gewöhnen, ein einheitliches Deutsch zur Erstellung der eigenen Sachen, Dinge und Schriften zu verwenden. Die Sprache hat es in sich. Ihre grammatische Struktur beginne ich langsam erst zu erfassen. Jene von mir bereits eingeführten Vokabeln bringen mich dahin, dass ich mir deren geordnete Anwendung jetzt durchdenken möchte. Die gesamten Seiten meiner Kartei 'Baukasten' sollen in ein geeignetes Format überführt werden. Ihre Grundstruktur, insbesondere die Abfolge der Texte, soll dabei möglichst so erhalten bleiben, wie sie gegeben ist.
Ich möchte die bereits bestehenden Gedanken und Ideen, aber auch deren strukturelles Erscheinungsbild damit für die kommende Zukunft bewahren, wie sie sind. Dazu speichere ich sie ab. Der funktionale Charakter meiner Schriften soll erhalten werden. Dadurch, dass ich die entsprechenden Texte bereits in Grundzügen erstellt habe, steht mir nun ein ganzer Fundus an Eigenleistungen zur Verfügung, aus dem ich schöpfen kann. Da soll es mir gelingen, mich auf etwas Weiteres vorzubereiten, was darauf aufzubauen wäre.
Der Bestand eigener Schriften möchte abgesichert sein. Die Güte einer Lesung jener Texte aus meiner Feder wird einen guten Teil ihres Wertes für eine Leserschaft ausmachen. Also ist es gleichfalls von mir wichtig zu nehmen und sicherzustellen, dass die Schriften sprachlich etwas Brauchbares vermitteln.
Jener im 'Baukasten' vorhandene Anteil der Gedanken- und Ideenwelt von mir spiegelt diese zuweilen noch in einer etwas eigenwilligen Weise wider. Die richtige Form dafür soll einmal bestimmt werden. Das dabei Festgelegte soll dann meine Richtschnur sein, damit die Kartei sinnvoll erweitert oder bereinigt werden kann.
Ich möchte das machen, um zu passenden Aussagen über mein Dasein zu kommen. Den solchermaßen erzeugten Schriften soll sich dann im Nachgang die Erklärung zur Werkschau leicht hinzufügen lassen. Die Beschreibung weiterer Merkmale davon, was das Dasein als Mensch heutzutage ausmacht, soll von mir koordiniert werden und die Aussagen dazu sollen sich dem bereits Gegebenen schlüssig angliedern. Ich möchte dabei darauf achten, dass die Inhalte, sprachlich gesehen, nicht zu schwierig vermittelt werden.
Da erarbeite ich mein Werk aus dem bestehenden Material meines Fundus. Das Ganze hat mir schon viel fürs Leben geholfen. Bei meiner Arbeit am Karteikasten ist zuweilen vorgekommen, dass sich mir der Zugang zu den eigentlichen Kräften von mir erschlossen hat. Solche durchaus schönen Momente habe ich dann gerne zugelassen und angenommen. Manches davon, was ich dabei erlebe, flechte ich ins bestehende Textwerk ein, weil es Relevanz für mich hat.
Es soll genau das von mir aufgeschrieben werden, was bei mir tatsächlich an Gedanken und Ideen aufgekommen ist. Für sie besteht bei mir eine Referenz. Darauf bin ich ausgerichtet, was mir zu eigen ist. Ich möchte mit meinem Werk anerkennen, was bei mir für eine Regung erscheint. Das wird doch schon so richtig sein, wie es mir gegeben ist. Dem entspreche ich, was ich habe. Solchermaßen leiste ich mein Werkschaffen ab.
Als ein zweiter Aspekt der Erstellung eigener Schriften möchte ich Ihnen jetzt aufzeigen, dass ich mich bei der Arbeit zu meinem christlichen Glauben bekannt habe, wo mir dies zu tun erforderlich vorgekommen ist. Das hätte jedoch nicht im Übermaß geschehen sollen. Darum habe ich es in verhaltener Weise erwähnt.
Als der dritte Aspekt der Werkschau wird zu erklären sein, dass ich eine gewisse Nähe zu den für mich bestimmten Dingen aufrechterhalten möchte. Ich möchte mir auf diese Weise eine Einsicht in die Gründe meines Daseins bewahren. Jene damit verbundenen Vorkommnisse und Begebenheiten sollen von mir anerkannt werden, wie sie geschehen sind. Dadurch sollten sie bekannt werden und wiederum als Referenz für etwas Weiteres dienen können.
Ich habe mir zur Erstellung der Kartei 'Baukasten' eine Basis eingerichtet, dank welcher ich jenem bisherigen Ausgangspunkt von mir auch weiterhin in eigenständiger Manier entsprechen kann. Von ihr gehe ich aus. Sie erkenne ich an. Ich möchte nun auch noch feststellen, dass ich bei meinem Werkschaffen einen unverkürzten Weg begehe. Ich kenne von meinem Lebenswandel hauptsächlich den jüngsten Schritt sowie den nächsten. Eine solche Vorgehensweise schützt mich vor der wenig bekömmlichen Bedrängnis und sie stärkt mir auch den Rücken, wenn immer jemand meint, mir verquere Ratschläge erteilen zu müssen, weil ich nicht so gehandelt habe, wie er es sich von mir gewünscht hat.
Gedanke
Die Einführung von zusätzlichen Worten in das Textwerk der Kartei 'Baukasten' wird dank der Schaffung einer dafür zuträglichen Referenz von mir vorbereitet. Inzwischen sind schon etliche Ergänzungen dazu verwirklicht worden, was ich bereits gesagt habe.
Gedanke
Eine Verdichtung der Energie sprengt zuweilen den gesunden Rahmen eines Menschen und macht ihn krank.
Zuweilen erinnern sich mir Worte anderer Menschen aus den vergangenen Situationen meines Lebens. Etwas davon ist als Auswirkung auf mich zu vernehmen, was ich verspüren kann. Manches davon ist gut, aber es gibt auch schreckliche Erlebnisse mit verheerenden Folgen, die ich erfahren habe.
Manchmal sitze ich da und bin mit Erinnerungen befasst, die mir etwas ausmachen. Dann leide ich darunter. Das hat mich einige Lebenszeit gekostet.
Jene Momente nutze ich zur nochmaligen Bewertung der früheren Geschehnisse meines Lebens. Sobald die erste Wirkung davon bei mir einsetzt, höre ich damit wieder auf.
Dokumentation
Ein bei mir vorhandener Gedanke sollte auch ein zu verwertender Gedanke sein. Darum lasse ich einen solchen Gedanken zu. Ich erkenne ihn an, wie er ist. Das gewöhnt mich an mein Denken.
Somit erreiche ich den Grundzustand eines Bedenkens auf sehr leichte Weise. Ich nehme das Gegebene an, wie es mir bekannt ist, weil es wahr ist, was mir erscheint. Das Gute erkenne ich dabei an. Es gilt mir als Vorgabe für mich. Ich weiß, dass ich mich damit befassen möchte. Da habe ich alsbald schon weitere Regungen an mir gewahrt, mit denen ich jetzt etwas anfangen kann.
Da habe ich mich gerne mit meinem Werk beschäftigt. Manches davon, was ich gedacht habe, habe ich beim Schreiben an der Kartei 'Baukasten' aufgegriffen. Ich stelle gewissenhaft dar, was mir so etwas bedeutet. Dann, wenn ich die Gelegenheit und auch die Lust dazu habe, etwas davon in meinen Schriften anzubringen, was mein Lebensglück ausmacht, mache ich das in der Regel gerne. So sichere ich ab, was mir zu eigen ist.
Gedanke
Eine Kontrolle über das Dir Gegebene wird gerade durch eine Verlangsamung davon, wie Du arbeitest, und ein Innehalten dabei gut zu verwirklichen sein.
Dein Blick wendet sich nun vom Inneren ab und Du schaust auf Deine Umwelt.
Die Menschheit ist in einem Zustand der inneren Verwahrlosung angelangt. Alles schreit. Alles tobt. Das haben wir so gesagt, weil wir es festgestellt haben. Um etwas für sich verbessern zu können, bedarf es erst einmal einer Bestandsaufnahme, was bei uns los ist.
Die Menschheit regt sich unentwegt, ohne zur Ruhe zu kommen. Alle medialen Kanäle sind voll davon, dass etwas passiert. Ihr übertriebenes Movement ist die Folge ihres Umgangs mit der eigenen Lebensgrundlage.
Gedanke
Im Zweifelsfall hat unsere Stimme ein Gewicht.
Dokumentation
Es gibt kein schlechtes Wort, sondern allein nur mehr oder minder gute Wortverwendungen. Aufbauend auf dieser Idee führe ich in meinen Schriften meine Gedanken aus. Dabei habe ich nach und nach mehr und mehr unterschiedliche Worte in sie aufgenommen. Entscheidend für den Wert davon, was ich sage, werden die Zusammenhänge sein, die ich mit ihrer Hilfe erzeuge. Das Werk habe ich weitgehend erhalten. Da erscheinen die Dinge beim Lesen als Bild vor mir. Dieses Bild hat gewisse Eigenschaften, die ich ihm zuvor verliehen habe. Das habe ich eingehend vorbereitet.
Das sollen nun gerade solche Eigenschaften sein, die mein Leben kennzeichnen und ausmachen, um die es mir bei meinem Werk gegangen ist. Ihre Zurschaustellung erfolgt aus persönlichen Gründen. Solche Gründe zu benennen, sollte möglich und gut sein. Ich werde das einmal tun.
Gar vieles ist über mich zu Vorzeiten bereits gesagt und aufgeschrieben worden. Da haben die Leute vieles fest gezimmert, was ihnen eingeleuchtet hat. Sie haben damit etwas verfügt, was sich auf mich deutlich vernehmbar ausgewirkt hat. Das hat mir geschadet. Dieser Bestimmung meiner Person durch für mich fremde Menschen möchte ich mit meiner Arbeit etwas Eigenes entgegenstellen. Sie möchten das zur Kenntnis nehmen.
Da habe ich mich behauptet. Ich habe jedoch nicht gedacht, dass diese Leute mein Schicksal verkannt haben. Es ist ihnen nur nicht möglich gewesen, etwas davon zu erfassen, was mein Leben mir bedeutet hat. Sie haben mich kaum gekannt, auch wenn sie viel mit mir gesprochen haben.
Vieles ist also über mich und meine Situation gesagt und aufgeschrieben worden. Dazu sind auch Akten erstellt worden. Das hat meinen Lebensweg gezeichnet. Chancen sind dadurch blockiert worden. Der Rahmen, der für mich von jenen Menschen vorgesehen worden ist, hat das Glück in meinem Leben fast unmöglich gemacht. Was mir verblieben ist, ist nicht viel wert und zudem auch unschön gewesen. Das habe ich nicht so stehenlassen wollen.
Darum möchte ich mir endlich Gehör verschaffen.
Ich bin von einfachen Annahmen ausgegangen, als ich die Dinge meines Daseins sprachlich festgemacht habe. Ich habe zugleich heftig dabei gelitten. Was währenddessen über mich gekommen ist, habe ich nicht abzuwehren gewusst. Das hat mich doch verwundert, was für Effekte es auf mich hat, wenn ich von meinem Leben schreibe. Meinem Empfinden nach befinde ich mich in einer argen Notlage. Sie ist in mir veranlagt.
Es ist erforderlich, für sich einzutreten. Darum bin ich gerne in mich gegangen und habe hervorgebracht, was mein Leben ausmacht. Das habe ich beim Schreiben vernommen und auch etwas davon in meine Schriften integriert. Gar vieles ist so endlich vor mir erschienen, was mich bedingt.
Im Nachgang daran bin ich dazu übergegangen, das eigene Leben von mir von überzähligen Anteilen zu befreien. Ich habe aufgelöst, in was ich verstrickt bin. Das Lösen meiner Lebensdinge von den Vorgaben anderer Leute ist mir wichtig erschienen.
Gedanke
Das Leben als Kreis aufzufassen, soll uns eine bessere Vorstellung davon ermöglichen, was uns ausmacht. Jeder erlebte Moment ist an uns verankert und wirkt sich auch weiterhin auf uns aus. Ein helles Licht geht unterdessen von unserem Inneren aus. Paramatman sagen manche Leute in Indien dazu. Das soll unser Lebensfunke sein.
Gedanke
Ganz gleich, was ich auch für eine Arbeit getan habe, ich habe mich dadurch bewährt.