Dokumentation
Mit nichts in der Hand stehe ich da und muss feststellen, dass es wahr ist. Dieses Dasein ist eines, bei dem ich alles auf die Karte der Resonanz setze. Mein Leben habe ich vormals schon einmal zu ordnen versucht. Ich habe jedoch keine Ordnung dauerhaft erhalten. Das habe ich nicht geschafft.
So ist alles gekommen, aber auch wieder vergangen.
Meiner Ansicht nach habe ich das Falsche gewollt. Etwas Gutes wäre erhalten geblieben. Es muss also so sein, dass ich bislang auf das falsche Pferd gesetzt habe.
Wer etwas Gutes will, der muss auch etwas Rechtes tun.
So kann ich nun feststellen, dass ich mich bemüht habe. Es ist leider nicht geglückt. Was man davon zu halten hat, frage ich mich da. Es gibt Antworten.
In meinen Schriften fokussiere ich mich auf die Vorgänge bei mir. Zu einem Versagen gehört auch die Feststellung, warum es eingetreten ist, dass man versagt hat. Schließlich möchte ich doch aufbereiten, was mir geschehen ist und die Frage nach dem warum stellen können.
Meine Lektionen habe ich zu lernen. Um das zu schaffen, möchte ich den Ausgangspunkt definieren, wo ich jetzt stehe.
Ich könnte die Dinge nicht schöner machen, als sie sind, ohne dabei mich selbst über die Wahrheit zu täuschen. Mein Vermögen wird durch jede weitere Lüge dezimiert. Die Verblendungen führen zu mentaler Schwächung und wirken sich heftig aus. Davor schütze ich mich. Es wird nicht schön sein, solch deutliche Worte zu hören. Aber der Wahrheit sollten wir gerecht sein und sie aufdecken.
Was wir tun können, um unsere Situation zu klären, sollten wir angehen. Es würde nicht ausbleiben, dass dabei schmerzliche Erfahrungen gemacht werden müssen.
Gedanke
Das erste Tor zu einem der Labyrinthe des menschlichen Geistes wird dasjenige sein, durch das wir hindurch schreiten müssen, sobald wir Einsicht erlangen wollen. Ohne den Blickwinkel anzupassen, wäre es kaum möglich, an solch einem wenig vertrauten Ort zu bestehen.
Ich will nun etwas Allgemeines zur Einsicht sagen.
Was wir sehen und was wahr ist, das ist zueinander kongruent. Die Idee, dass die sichtbare Welt uns täuscht, wäre eine Einbildung. Sie täuscht den Menschen nur dann, wenn er glaubt, dass die sichtbare Welt bereits das vollständige Ganze ausmacht. Das wird sie nicht können.
Alles ist aus Licht gebildet. Aber Licht würde nicht alles sein, was bestanden hat.
Der menschliche Geist braucht das Licht, weil er sich davon ernährt. Unsere Auffassung wird seine Stärke ausmachen. Unsere Verblendung schwächt darum vornehmlich den Geist mit seinen mentalen Eigenschaften.
Da gehen wir forsch vor und setzen unseren Zustand mit dem der Verblendung gleich. Dieser Ansatz ist gut, denn er taugt zur Prüfung. Wir stellen fest, ob es geeignet oder ungeeignet sein wird, wie wir die Dinge erfahren. Unser Erleben und die Auffassung des Erlebten bedingen sich. Das Erfahrene ist eine Verkettung der Zustände. Sie bewirkt letztendlich unsere Kraft. Wie wir durchs Leben gehen, hängt mit Sicherheit von ihr ab.
Unsere Eigenheiten haben wir da bald vor Augen und können etwas davon bewerten. Unsere Gedanken sind für uns greifbar. Niemand außerhalb von uns hat es in gleicher Weise gedacht, was wir zu bedenken wissen.
Das Beeindruckende an dieser Sache ist, dass nur wir diese Konstellation erfahren können, die uns zuteil wird.
Unsere Stärke setzt Kräfte frei, aber es wird die Aufmerksamkeit von uns sein, was bewirkt, dass wir uns konzentrieren können. Ohne die innere Sammlung auf der gedanklichen Ebene werden wir abdriften. Alles wird verkommen, wenn wir abgelenkt sind und das eigentlich Wichtige nicht mehr wahrnehmen. Aus diesem Grund sei davor gewarnt, dass man unbedacht ist und geschehen lässt, was besser nicht geschehen würde.
Da verwandelt sich die Eigenschaft unserer Einsicht von einer passiv erfahrenen Größenordnung zur aktivierenden Kraft. Unsere Macht besteht durch diesen Wechsel der Konfiguration viel klarer. Was wir damit deutlich machen können, ist, dass wir in der Lage sind, eine Erfahrung, wie die Einsicht eine verkörpert hat, als Motivation zu einem Handeln transformieren können.
So wird wahr, was wir gedacht haben.