Brief
Herzlich Willkommen, werte Freundin oder werter Freund in meiner bescheidenen Behausung, der 'Einsiedelei'. Ich hoffe sehr, Du bringst gute Laune mit und hast die Zeit und die Muße dazu, etwas von den Dingen aufzunehmen, von denen ich hier geschrieben habe. Für Deine Bemühung beim Lesen in der Textsammlung aus meiner Feder, danke ich Dir jetzt schon.
Ich bitte Dich, es Dir bequem zu machen und auch Kräutertee, Wasser oder etwas anderes Gutes bereitzuhalten, damit Du hier in Ruhe ein Weilchen verbringen kannst. Ich hoffe, es wird Dir Freude bereiten, so etwas zu tun.
Bewahre Dir Deine Ruhe beim Lesen der nachfolgenden Texte. Hetze Dich bitte nicht unnötig. Es wäre erforderlich, sich die Texte einmal mit aller Sorgfalt durchzulesen. Mache das, damit Du ihre Kraft, jene ihnen innewohnende Eigenschaft richtiggehend auffassen und verstehen kannst. Aber es besteht kein Grund zu Hast oder Eifer. Es wird sicherlich einige Zeit dauern, bis Dir das Ganze eingeleuchtet ist, was ich Dir mittels meiner Schrift sagen möchte.
Bedenke dabei bitte, dass dies hier aktuell noch kein abgeschlossenes Werk ist. Es trägt wahrscheinlich noch immer einige versteckte Mängel an sich, die ich erst zu erkennen bereit sein muss, ehe ich sie beheben können werde. Ich möchte Dich nun auch um Folgendes bitten. Komm lieber öfter hierher zum Lesen zurück, anstatt alles auf einen Schlag verstehen zu wollen, was hier vorzufinden ist.
Reibe Dich nicht auf an meinem Werk. Versuche besser, Dich an ihm zu erbauen. Lese Du Dir mit Bedacht jene hier enthaltenen Texte durch und versuche sie aufzufassen. Falls etwas davon nicht sogleich richtig zu verstehen sein würde, zeige mir die jeweilige Textstelle bitte im Nachgang auf.
Wie habe ich die Schriften hier aufgebaut? - Die Einsiedelei ' ist in ihrer Grundsubstanz einmal dem 'Beggar Wiki' (ehemals Fery Wiki) entnommen worden, das eine unveröffentlichte Textsammlung aus meiner Hand ist. Jenes andere Wiki hat mir vormals zu einer ersten Schulung meiner sprachlichen Fertigkeiten gedient. Mit seiner Hilfe habe ich meine Art der Sprachgestaltung ausgearbeitet. Damit habe ich das Grundsätzliche vorbereiten können. Jenes Wiki ist in den Jahren von 2004 bis 2011 bei mir in Arbeit gewesen und hat viel Raum während dieser Phase meines Lebens eingenommen. Auf ihm baut der 'Baukasten' als Kartei auf. Hier wird manches von den ursprünglichen Inhalten der alten Kartei wiedergegeben.
Ich habe mit dem 'Beggar Wiki' vormals die Wertigkeit der Dinge meines Daseins zu bestimmen versucht. Vieles habe ich so klären können.
Ich habe gelernt, alles zu belassen, wie es ist. Manche Phase der Innenschau habe ich durchlebt und irgendwann auch abgeschlossen. Auch heutzutage erlebe ich mein Dasein noch immer unter dem gleichen Stern. Mein einmal eingeschlagener Weg ist seitdem nicht wieder von mir verlassen worden. Das ist etwas, was mich zuweilen schon sehr froh stimmt. Eine Wahrheit, wie diese eine, habe ich stets anerkannt, weil sie für etwas gut ist. Mein Lebensweg soll daraus resultieren, dass ich mich selbst gut kenne.
Das Wiki 'Einsiedelei' ist mittlerweile ein etwas eigentümliches Ding. Heutzutage arbeite ich nach dem Prinzip eines 'Systems der Benennung und Kenntnisnahme' der Dinge meine bestehenden Texte weiter aus. Sie sind einmal in freiem Schreiben als 'Gedankenprotokolle' entstanden. Etliche Jahre hat es gedauert, diese Schriften zu erstellen. Das Arbeiten daran ist zur Hauptbeschäftigung meiner Freizeit geworden. Das hat mir zuweilen viel abverlangt. Es ist eine harte Arbeit gewesen, was ich da getan habe. Diese Aufgabe hat mich aber auch gestärkt und etwas an mir herausgebildet.
An was habe ich unterdessen geglaubt? - Die Wege eines Menschen sind innerhalb eines für ihn gegebenen und erreichbaren Gebietes vorgekommen. Seine Mittel sind stets begrenzt. Es sollte etwas Gutes sein, was uns gegeben ist. Denke bitte an diese Worte. Erkenne, dass mein Weg auch einmal sein Ende haben wird. Ich könnte jetzt zwar noch nicht sagen, wann es so weit sein wird, dass meine Wege enden. Ich möchte aber genau darum bald Ordnung ins Geschehen meines Lebens bringen.
Viel Glück, wünsche ich Dir nun von Herzen. Es möchte Dir die Sonne scheinen, aber unterdessen auch ein milder Schatten erhalten bleiben und Dein Lebensglück sicherstellen.
Mit freundlichen Grüßen
Mathias Schneider