Impuls
Wenn Du kannst, dann halte still.
Ändere nichts, lass alles sein.
Lass es, wie es ist.
Tue nichts und halte still.
Impuls
Etwas sage ich von Zeit zu Zeit zu mir selbst. Wenn Du es kannst, dann richte Dich auf. Wenn es Dir gut geht, dann geh voran. So wirst Du etwas von Deinem Leben haben.
Bedenke Dich. Alle Menschen nehmen sich jemanden zum Vorbild. Da solltest Du auch eines sein. Verhalte dich danach.
Behalte die schon von Dir eingenommene Haltung bei und erstarke. Mach Dich bereit. Auf den größten Widerstand folgt im besten Fall die kleinste Gegenwehr als Mittel der Wahl. Zögere nicht damit, Deinen Willen zu zeigen. Mach Dich bereit, Deine Dinge zu tun, aber lass Dich nicht von jemandem dazu drängen, etwas Falsches zu machen. Fliehe, wenn man nicht gut zu dir gewesen ist. Es hat sich nicht gelohnt, etwas Verwerfliches mitzumachen oder gar die Folgen davon auszuhalten.
Diese Gesellschaft ist hart. Manch einer hat den Strick schon um den Hals. Schütze Dich selbst davor, dass es Dir auch so geht. Tue das, was Dir in Deinen eigenen Augen erforderlich erscheint. Bleibe nicht untätig. Leiste Dir keine Schwäche. Nur derjenige, der seine Sache richtig erkannt hat, kann sie sich auch erfüllen. Mache Dir eigene Gedanken dazu, wie Du leben möchtest.
Das ist alles so eindeutig. Wer seine Dinge ausspricht, der wird gehört. Man kann sich aber auch genauso gut denken, was man für sich behalten möchte. Das sollte gleichwertig sein. Im Leben geht es immer um die folgenden paar Stunden. Alles andere wäre zu weit weg. Es geht also um das, was jetzt bestenfalls zu tun sein wird, und um die Frage, wie man damit etwas Gutes erreicht.
Da mache ich wahr, was ich erkannt habe und von diesem Leben weiß.
Impuls
Die Sprache ist ein Medium zur Vermittlung von Gedanken und Ideen. Sie dient dem Austausch zwischen den Menschen, aber sie dient mir auch zur Verankerung der eigenen Kenntnisse und Fertigkeiten.
Menschen denken ein Mehrfaches nach, als sie geäußert haben. Sie sind um die Klarheit ihrer Aussagen bemüht.
Zur Sprache zählen hauptsächlich die verbalen Äußerungen. Aber es gibt weitere Ausdrucksmöglichkeiten, die der Verständigung dienen. Dazu zähle ich unter anderem die Gestik. Dank ihr kann man unterstreichen, was gesprochen wird. Man hält vollkommen zurecht den Ausdruck der Geste und das gesagte Wort in Einklang.
Impuls
Die Vervollständigung der Worte ist ein Prozess, bei dem meine Schriften an Volumen, aber auch im Wert der ihnen innewohnenden Information gewachsen sind.
Im Grunde verstehe ich diesen Weg als etwas, das notwendigerweise zu leisten sein wird. Ich habe mir nicht ausgesucht, wie die deutsche Sprache gesprochen wird. Den individuellen Anteil meines Lebens habe ich zugelassen und anerkannt, aber dieser Bereich ist eindeutig auf seinen statthaften Anteil begrenzt. Manches dient der Gemeinschaft und würde darum nicht frei sein.
Da habe ich eine Sammlung an Texten geschaffen, in denen ich Argumente hervorgebracht habe, um sie zu erproben.
Zur Überprüfung der Aussagen habe ich die Integrität betrachtet, die jeder einzelne Text aufweist. Was in meine Sammlung gehört, das sollte sich auch ins Gefüge der Schriften einfügen lassen. Bestenfalls wird es eine Ergänzung sein.
Idee
Der Mensch wählt seine Bezüge. Was ihm gut gefällt, das versucht er zu verwirklichen.
Mein Antrieb resultiert aus meiner Einsicht in diesen Zusammenhang.
Dokumentation
Eine Variante der Archäologie wird sein, dass man erneut hervorbringt, was einmal verloren gegangen ist. Es wird noch immer möglich sein.
Bezogen auf mich kann ich sagen, dass mein Lebensweg vieles unmöglich gemacht hat, was einmal bei mir gut gewesen ist. Auch die einmal vorgezeichneten Wege sind für lange Zeit nicht mehr zugänglich gewesen.
Ich möchte eine gute Situation für mich einrichten.
Meine Aufgabe wird es sein, das Selbstverständliche zu hinterfragen. Ich möchte untersuchen und bewerten, was sich in diesem Dasein von mir verbessern lässt.
Meine innere Landschaft wird von mir bereits kartographiert.
Mittels der eigenen Intuition habe ich die Kraft von mir eingesetzt und bei der Gestaltung meiner Werke jene Beispiele gefunden, die mir heute Orientierung bieten.
Impuls
Gute Ideen bestehen fort. Sie kommen wieder.
Gedanke
Die Zeit ist mir zuweilen schon so unangenehm wie ein Quälgeist erschienen. Da habe ich den jeweiligen Moment nicht wertzuschätzen gewusst. Ich habe sie nicht einschätzen können. Das Verkennen der Dinge wäre jedoch gefährlich.
Gerade darin, dass man das Wesen der Zeit verkannt hat, hat auch eine Gefahr für mich bestanden. Ich entwickle übermäßige Eigenheiten, wenn ich an den bestehenden Dingen herumschraube und sie dauernd verändere.
Da gerät das eigene Dasein ins Wanken, weil es außer Kontrolle gerät.
Immer wieder habe ich ein zeitliches Gefüge beschworen, das es so nicht gegeben hat. Ich habe gerade so getan, als wäre es eine Kleinigkeit. Wer sich den falschen Ideen unterworfen hat, der läuft in eine Irre.
Damit habe ich mir vieles auf verkehrte Weise abverlangt. Natürlich ist es mir so nicht gut gegangen. In der Folge davon ist manches verzerrt erschienen. Die Zeit ist bedeutender für das Leben als Mensch, als ich es mir einst gedacht habe.
Eile ich mich zuweilen auch im Leben, so bin ich doch stets ruhig dabei. Gehetzt möchte ich nicht wirken. Mit meiner Lebenszeit möchte ich etwas Gutes anfangen. Das mache ich weitestgehend wahr.
Dafür trete ich ein, dass von mir etwas Gutes ausgehen sollte. Dafür habe ich mich stark gemacht. Es ist mir wichtig.
Impuls
Wer etwas sagen möchte, der sollte das an einem dafür geeigneten Ort tun. Ich suche nach der dafür passenden Form, wie etwas gesagt werden muss, damit es endlich gut ist. So, wie ich etwas ausgesprochen habe, hat sich das Gesagte in der Welt emaniert. Das hat gewisse Phänomene bedingt, die sich auch ausgewirkt haben. Sie haben für meine Person gestanden und das Bild, wie es in der Welt von mir besteht, bedingt.
Das Wesen der Sprache ist seit jeher das Wort. Das ist ihre Substanz. Besonders das ausgesprochene Wort drückt den eigenen Wunsch, aber auch den eigenen Willen deutlich aus, wie er ist. Ja, es ist jeder Idee und jedem Gedanken von mir ein entsprechender Willen anzumerken. Daher sollte ich solche Dinge sagen, die ich mir auch wünschen möchte.
Ich bin froh, wenn von meinen Mitmenschen etwas reklamiert wird, das nicht richtig verstanden oder nicht gut gefunden worden ist. Das Geschenk ihrer Aufmerksamkeit verstehe ich als Chance für ein besseres Leben.
Da sehe ich ihre Widmung auch als eine an und reagiere im richtigen Verhältnis auf sie. Was von mir ausgeht, wird auch wieder zu mir zurückkommen. So viel habe ich schon verstanden. Ich habe es auch anerkannt und angenommen.
Mit jeder Bestätigung bin ich ein gewisses Stück auf meinem Weg vorangekommen.
Impuls
Wer etwas für sich erreichen möchte, der sollte absichern, was er schon hat. Im Nachgang daran lassen sich die Dinge erst verfeinern und ausbauen. Manches braucht Zeit.
Gedanke
Die Geschichte eines Menschen kann mit Worten aufgeschrieben und auch mit Worten erzählt werden. Solche Worte würden sich jedoch nicht einfach so einfinden. Man wird sie vorbereiten müssen, wenn es einmal etwas Gutes sein soll, was berichtet wird.
Eine Eigenschaft des Konsums, auch von Büchern, ist, dass man etwas verschlungen hat. Da hat die Ware von mir keine Zeit und damit auch keine Aufmerksamkeit erhalten. Das bloße Konsumieren aber ist per se etwas gewesen, was mich auf Dauer nicht zufrieden gestellt hat. Ich habe mich der jeweiligen Sache nicht mit Herzblut gewidmet.
Beim Lesen habe ich zwar von den jeweiligen Schriften etwas aufgenommen, aber ich habe es weder innerlich verschaltet noch bei mir als etwas von Wert verbaut. Da wirken diese Dinge sich bestenfalls wie eine brachliegende Wiese oder wie ein Haufen Müll auf mein Lebensglück aus. Im Grunde habe ich sie damit verworfen.
Nichts von Wert hat sich dadurch für mich ergeben. Mit dem Konsum habe ich allein nur etwas von meiner Zeit vertan. Ich brauche sogar zusätzliche Zeit, um mich im Nachgang wieder von dieser Verhaltensweise zu erholen.
Das geschieht mir so. Auch als Autor habe ich mich schon beim Arbeiten an meinen Schriften in einen Rausch des Konsums verstrickt. Dann habe ich zwar am Schreiben eine helle Freude, aber es ist auf diese Weise wenig entstanden, das mir gefallen hat. Manches davon hat mich sogar im Nachhinein aufgeschreckt.
Ein solches Ergebnis hat mich nicht glücklich gemacht. Darum habe ich die jeweiligen Texte verworfen. Zu retten wären sie nur selten und mit viel Mühe. Das zu leisten habe ich mir nicht immer abverlangt.
Eine geeignete Arbeitsweise sollte von mir gepflegt werden, die von sich aus auf den Weg führt, den ich gehen möchte.
Ich stehe beim Arbeiten mit meinem ganzen Werk in Beziehung. Diese Sache bedeutet etwas. Den Zugang zum Gegebenen habe ich dank meiner Widmung an die jeweilige Sache erhalten. Für meine Unabhängigkeit trete ich ein. Da mache ich mich von aller Verausgabung beim Werkschaffen frei und bewahre meine Sichtweise. Es steht mir sicherlich zu, das zu tun.
So habe ich den grundlegenden Zugang zu meinem Werk erhalten. Ich bereinige es und baue aus, was mir mit Sicherheit bekannt und von mir verstanden worden ist. Dabei sichere ich das Gute ab, indem ich es notiere. In Gedanken ist mir klar, was ich so erreichen kann. Alles, was ich schon für meine Sache getan habe, ist mein Einsatz für sie. Ich möchte bestehen können. Das verwirkliche ich.
Es ist meine Pflicht, den eigenen Worten selbst den erforderlichen Nachdruck zu verleihen. Ich mache das, um gehört zu werden.
Man sollte mich richtig verstehen.
Es soll mir in diesem Leben gut gehen. Dafür habe ich zu sorgen.
Impuls
Immer wieder verlasse ich das Gebiet meiner Träume. Sie sind schon vergangen.
Mein Rückzugsort ist mir wichtig. Hier erhole ich mich von den schweren Momenten in der Nacht.
Impuls
Eine natürliche Fortsetzung der eigenen Handlung wird das Beibehalten des tatsächlichen Weges sein.
Impuls
Da nur jene Dinge bestehen können, die von sich aus gediehen sind, habe ich mir etwas Ähnliches zum Ziel gemacht. Ich möchte etwas Gutes verwirklichen, was wirklich gebraucht wird.
Die Wahrheit meiner Worte verleiht mir meine Kraft.
Dokumentation
Als Mensch habe ich schon sehr darunter gelitten, wie die Dinge ausgeprägt sind. Ich habe die Notwendigkeiten eingesehen, aber alles so gelassen, wie es bei mir gewesen ist. Ich setze nun meine Hoffnung darauf, dass ich unabhängig bin und selbst bestimme, wie ich mit den Dingen in meinem Leben umgehe.
Mal gelingt mir etwas auf gute Weise, dann geht es mir wieder schlechter. Ich habe beide Zustände von mir schon erlebt.
So mache ich die Basis meiner Existenz fest. Was meinen regulären Ausgangspunkt ausmacht, versuche ich zu verstehen. Das hat mich stabilisiert und gefördert.
Ich ahne, dass meine Handlungen sich an den Objekten, die ich augenblicklich gestalte, reflektieren. In mich fließt ein Impuls zurück, der diesen Handlungen entspricht.
Das hat meine Kraft erneuert.
Dank meinen Aktivitäten finde ich zu meiner Stärke.
Die tatsächliche Arbeit von mir verbessert mich. Das macht sie ganz von allein. Der Widerstand der Objekte gegen ihre Bearbeitung ist hart und er geht mir zuweilen in die Knochen. Dennoch bleibe ich meinem Weg treu und schöpfe eigenständig solche Güter, wie sie gebraucht werden.
Irgendwann gebe ich nach. Das erlege ich mir auf.
Auch ich muss mich mal bremsen.
An etwas glaube ich. Der Weg kann von mir in einzelne Schritte aufgegliedert werden, die mich über Stufen auf jenes Hochplateau führen, wo meine Werke gelingen.
Impuls
Alle Wege sind schon vorgezeichnet. Das sollte wahr sein.
Dokumentation
Es sollte das Dasein von mir bestimmen, dass ich sein möchte, was ich bin. Dazu bekenne ich mich.
Ich nehme dieses Leben an. Es würde nicht ohne Grund so gegeben sein, wie es ist. Ich nehme an, dass mein Wesen, also meine Natur, in dieser Welt nicht ohne Grund vorkommen würde.
Dabei habe ich meine Gedanken auf die universelle Natur eines Menschen gelenkt. Aus ihnen schöpfe ich meine Ideen. Von der Vorstellung eines universellen Menschen kann ich vieles ableiten.
Die Lektionen, die ich für mich entdeckt habe, haben häufig damit zu tun, wie ich mein Lebensglück und die gewisse Lebensqualität bewirken möchte.
Dokumentation
Niemand wird im Voraus sagen können, wann sich ein nächster Entwicklungsschritt ergeben wird und wie er aussieht.
In einem gewissen Rahmen mache ich Fortschritte bei der Ausübung meiner Werktätigkeit. Unvermittelt treten neue Erkenntnisse in Kraft und der Berg an zu leistenden Aufgaben wächst erneut in die Höhe. Er nimmt dabei an Volumen zu.
Gedanke
Gute Dinge wollen Weile haben. Darum habe ich mir Zeit bei der Erstellung meines Werkes gelassen. Ich bin meine Aufgabe bereitwillig, aber in Ruhe angegangen.
Erst einmal habe ich für diese Dinge einen gültigen Rahmen finden müssen.
Meditation
Der Lebenszweck von mir ist eine Sache, die ich nicht der eigenen Individualität oder einer anderen zufälligen Form überlassen habe. Vielmehr sollte er feststehen, ganz gleich, auf welche Weise man seine Dinge ausführt.
Ein Zweck des Lebens besteht im Erfüllen jener an mich gestellten Aufgabe. Eine solche Aufgabe sollte sich jeder Mensch selbst stellen.
Man braucht sich dazu allein nur an seine Verpflichtungen zu erinnern, wie sie bereits ausgewählt worden sind. Daran orientiert man sich.
So habe ich es getan. Damit ist die Welt bei mir ins Lot gekommen, weil so etwas Gutes für mich wahr geworden ist.
Ein solches Lot hat der Welt grundsätzlich Sinn verliehen. Ich finde, man sollte alles dafür tun, dass die eigenen Werke gelingen.
Das Lot ist für mich ein Teilaspekt des Gegebenen. Es wird das einheitliche Merkmal eines Mandalas sein. Seine Elemente sind konzentrisch um das Lot angeordnet und daran maßlich ausgerichtet.
Ein Mandala habe ich mit Worten gebildet. Gemeinsam mit anderen Schriften im 'Baukasten' sollte dieses Mandala für mein Lebensglück förderlich sein.
Der Umstand, dass ich mich beim Werkschaffen mit eigenen Gütern befasse, sollte von der Leserschaft nicht verkannt werden. Dieses Dasein hat bekannte Eigenschaften. Sie haben auch für mich Gültigkeit.
Um nun die Aufgabe, welche das Leben an mich gestellt hat, zu bewältigen, bestätige ich erst einmal, dass ich mich auf sie vorbereitet habe.
Mit eigenen Texten habe ich etwas von Wert bereitgestellt, was die Gedanken und Ideen bezeugt, die mich glücklich machen.
Inzwischen habe ich schon eine ganze Menge von meiner Gedanken- und Ideenwelt aufgeschrieben. Ich habe diese Werke in sprachlicher Hinsicht vereinheitlicht, damit sie gut zu verstehen sind. Man sollte sie einfach lesen können.
Ich gehe davon aus, dass ich etwas Triviales schlüssig wiedergeben kann.
In meinen Schriften bewahre ich mein Wort. Ich schreibe es auf, um mich daran zu gewöhnen, wie es ausfällt.
Dokumentation
Das Lot stattet ein bildnerisches Werk mit regulären Formen aus, weil es Abstände klar definieren kann. Mit seiner Hilfe können die Abstände am Werk einheitlich gestaltet werden. Mancher Kreis hat so im Nachhinein erst seine Mitte erhalten. Es ist klar, dass eine konzentrische Form auch eine Mitte haben wird.
In einer solchen mehrfach identischen Mitte liegt das Geheimnis des Regulativs bei der Erzeugung eines Mandalas oder Yantras. Wir bilden die Elemente dieser Bildnisse in ringförmiger Art um ihre Mitte. Dabei können Formen entstehen, die als Ornament gestaltet werden und die regelmäßig angeordnet sind.
Das Lot soll die Dinge konditionieren. Es verkörpert das über alles Weitere bestimmende, erste, aber auch das letzte Merkmal eines solchen Bildes. Dank ihm können wir die eigenen Kreise zueinander in Beziehung bringen. Das halten wir aufrecht.
Das Lot ist wie eine Fluchtlinie zu verstehen, die senkrecht zum Untergrund, dem Boden oder dem Blatt, steht. Das Lot selbst sollte nicht dargestellt werden. Es wird aber das wesentliche Merkmal sein, das die gesamte Zeichnung vereinheitlicht. Dazu kommt es mehrfach in identischer Position vor. Somit stellt das Lot mindestens den Anfangspunkt oder den Endpunkt bei der Herstellung eines solchen Kultbildes dar.
Damit ist jetzt schon einmal etwas Gutes gesagt. So manche gelungene Konstruktion kann mit Hilfe eines Lotes geschaffen werden.
Der Blick des Menschen wird von solchen regelmäßigen Bildern eingefangen und festgehalten. Das konzentriert uns. Dann ist der Mensch in ihren Bann geraten und hat dabei mitunter an sich jenen kontemplativen Moment der Besinnung verspürt. Innere Bilder kommen bei ihm auf. Diese werden wie durch Zauberhand aufgerufen und entschwinden danach wieder.
Gedanke
Eine Struktur sollte etwas sein, was wiederkehrend vorkommt. Da fassen wir sie auf, wie sie von sich aus ist. Wegen ihrer Eigenheit können wir sie wiedererkennen und auch wiederfinden. Wegen ihrer Konsistenz als Phänomen können wir sie als Struktur anerkennen. Wir machen uns ein Bild von ihr und zeichnen sie auch gerne nach.
Impuls
Auf meinem Lebensweg bin ich in den letzten Jahren ein Stückchen vorangekommen. Ich gehe heute die gleichen Wege wie zuvor. Das mache ich in unverkürzter Weise. Etwas davon, was meine Umwelt gegenwärtig ausmacht, habe ich so kennengelernt, weil es mir in der Umgebung aufgefallen ist. Ich nehme mich als einen Teil davon wahr.
Im Leben habe ich mir eine eigene Ausrichtung erhalten. Mit ihr komme ich gut zurecht. Wieder und wieder habe ich mich auf die wesentlichen Bedingungen meines Daseins besonnen. So habe ich bald erkannt, was ich bin und was ich für mich zum Leben brauche. Dazu bekenne ich mich.
Dokumentation
Mein Lebensweg führt mich wieder und wieder zu mir selbst zurück. Das schätze ich sehr an meiner Existenz.
Als Mensch möchte ich nicht dauerhaft allein sein. Ich möchte von meinen Mitmenschen gut verstanden werden und durch sie eine Art der Bestätigung und Anerkennung finden, die zu mir passt. Da lege ich Wert darauf.
Das mir Gegebene habe ich eigens mit Worten bekundet, wie es mir bekannt ist, damit man vernehmen kann, was mich ausmacht. Auf diese Weise habe ich schon so manches Gebiet meiner Innenwelt veranschaulicht und mein wahres Wesen ans Licht gebracht.
Der unverkürzte Weg wird von mir favorisiert. Das soll ein gangbarer Weg sein, weil auf diesem Weg das eigene Handeln langfristig Sinn ergibt. Auf diesem Weg wandle ich und ordne mein Dasein.
Freilich soll es die kleinere Welt eines Menschen sein, die mir selbst zugänglich ist.
Dokumentation
Jene, von mir zu Vorzeiten einmal für mich bestimmte Aufgabe möchte ich nach wie vor erfüllen.
Impuls
Das Motiv kann von mir mit Worten festgemacht werden, ehe ich es zu gestalten versuche. Ich habe so etwas erst wenige Male getan, aber es hat sich schon als nützlich erwiesen, so zu verfahren. Es ist gut, wenn das Motiv vor Beginn der Arbeit schon klar ist. Man hat es dann leichter mit der Erstellung eines Werkes.
Impuls
Ich glaube, dass im Pflanzenreich jede Sache für sich eine Einheit als Ganzes bildet. Alles hat sich dabei stets harmonisch ergänzt, was die Pflanze ausmacht. Nichts davon hat einander opponiert.
Auch ich sehe mich zeitweise als etwas an, was mit einer Pflanze vergleichbar ist. Da wähle ich für meine Werke in der Regel solche Formen, die meiner Vorstellung entsprechen. Dabei habe ich folgenden Grundsatz eingehalten.
Was von mir aufrechterhalten wird, ist auf mich ausgerichtet. Dank der tangentialen Angliederung der Sache an mich wird das gewährleistet.
Gedanke
Hier ist mit der Zeit ein gültiges Bezugssystem entstanden, das dank der Einflechtung jener für meine Sache wichtigen Worte für sich steht und kaum fiktive Anteile hat. Das hat eine Virtualität hervorgebracht, die mich jetzt schon ausstattet.
Beim Schreiben der Texte habe ich das Gefundene erhalten. Ich habe es in den gültigen Rahmen an eigenen Bezügen integriert. So ist meine Sammlung an Gedanken und Ideen entstanden.
Das hat meinen Geist gefestigt. Ich habe vermehrt wieder Vertrauen in mich selbst geschöpft.
Meine Dinge habe ich dazu gebracht, dass sie gut gedeihen. Dazu habe ich den folgenden Merksatz notiert.
‘Das Leben soll etwas sein, das Lebendiges erwirkt, aus dem die Lebendigkeit hervorgeht.’
Mittels dieses Gedankens habe ich die Brücke für mich gefunden, über die ich während dieses Daseins wieder und wieder gehen möchte.
Impuls
Es sollte bekannt sein, dass zur Vernunft keine rechte Alternative besteht. Das Gleiche haben wir für die Gesundheit angenommen.
Dokumentation
Jene, mir einmal von meinen Mitmenschen aufgetragene Sache hinreichend gut zu erfüllen, soll mir im Leben für das Leben weiterhelfen.
Da habe ich zuweilen etwas Gutes benannt. Mein Werk habe ich aus den mir bekannten Dingen geschöpft und sie an die Norm jener Wahrheit angeglichen, die ich dafür gekannt habe. Das geschriebene Wort hat gewisslich eine Bedeutung.
Mit Hilfe des Internets habe ich das meiste davon für Sie zugänglich gemacht. Ich habe nichts davon verborgen gehalten.
Etwas habe ich angenommen. Diese Welt ist auf eine gutartige Weise erschienen und sie wirkt sich auf uns Menschen auf diese Weise aus. Unser Wesen hat dem Bekannten ihrer Natur entsprochen.
Dokumentation
Der Mensch hat sich in einem Inertialsystem bewegt und diese Welt als seinen Lebensraum anerkannt. Da betrachtet er die Begebenheiten bei ihrer Schau. Mit dem Fixpunkt seiner Person hat er sich ein Labyrinth aus Gedanken und Ideen aufgebaut, das für seinen Erfahrungsbereich gestanden hat. In einem solchen Wegesystem hat er sich mehr oder minder häufig verirrt. Derweil hat er auch seine Innenwelt vernommen und sich ausgerichtet.
Da hat sich alles bei ihm beruhigt. Jedoch ist ein Drang bei ihm aufgetreten, der ihn zu mancher Betätigung angetrieben hat.
Dann ist er seinem Weg gefolgt.
Dokumentation
Das Triviale kennt mehrere gleichwertige Wege für eine Sache.
Als jemand, der die Begebenheiten des Lebens für sich als Vorgabe anerkannt hat und der sein Leben auf eine dazu gleichwertige Weise auf das persönliche Glück ausgerichtet hat, habe ich mir auf die Fahnen geschrieben, dass ich das Gute dieses Daseins für die Meinigen und mich bewahren möchte.
Da habe ich mit der Zeit vernommen, was in Wahrheit einem Menschen gegeben sein wird. Das Gute davon, was mir bekannt ist, habe ich beschrieben und so manchen brauchbaren Text erhalten. Mittels eines Systems 'der Benennung und Zuordnung' habe ich diese Schriften in einheitlicher Weise geschaffen. Dabei hat sich der wahre Wert davon als etwas Triviales herausgestellt. Das habe ich kenntlich gemacht. Davon rührt mein Vermögen her, dass ich ein gutes Verhältnis dazu habe, was trivial gewesen ist. Etwas Triviales wird durch das Grobe und damit auch durch das Wesentliche dieser Welt verkörpert.
Jetzt soll alles auf eine ruhige Weise bei mir gelingen. Dazu möchte ich bereit sein, dass ich etwas gestalte. Ohne Hektik möchte ich das tun.
Da habe ich meine Mitte gefunden und bin nicht ohne Freude gewesen. Alles hat mir gefallen und nichts hat daran gefehlt. Da hat das Leben manchen Schimmer von sich aus hervorgebracht.
Das Leben verstehe ich derweil als ein Ringen um den richtigen Weg und dessen Bedeutung für die Seele des Menschen.
Dokumentation
Magisch soll die Auswirkung der Zeit auf den Menschen sein.
Es manifestiert sich zeitlebens eine jede vorkommende Sache von sich aus oder es würde sie nicht gegeben haben. Wir sind nicht dazu bemächtigt, etwas hervorzurufen. Darum hat sich die Frage nach dem Grund für ihr Erscheinen mir gerade nicht gestellt. Das Dasein eines Menschen ist, für sich gesehen, schon wahr. Es hat weder einer Kausalität noch einer Logik des Menschen Folge geleistet.
So etwas sind die Werkzeuge eines menschlichen Geistes gewesen. Sie haben gegenüber der Wahrheit in der Welt wie Spielzeuge aus menschlicher Hand angemutet. Es folgt das Lebewesen während seiner Existenz seinen eigenen Impulsen. Da findet man dank diesem Sachverhalt auch ihre Ordnung.
Da hat der Mensch vieles konstruiert, was von Relevanz für seine Sache sein wird. Er hat die Erscheinungsweise der Natur beschaut und etwas von ihr mit seinen Werken nachgebildet. So hat er sich vermeintlich vieler Dinge bemächtigt, für die er im Grunde gar nichts gekonnt hat. Alles ist allein durch seine Anordnung erfüllt worden. Beispiele dafür haben etliche bestanden.
Derweil besteht die Natur als die Vorgabe für unser Menschendasein. Sie müssen wir erkennen und auch etwas von ihr einhalten. Damit ist alles zu verstehen gewesen, was uns ausgemacht hat. Richten wir uns doch einfach nach der Wirklichkeit dieses Sachverhalts aus und vernachlässigen nicht, dass es entsprechende Überlegungen gibt.
Machen wir uns selbst derweil nichts vor. Warten wir ab, was geschehen wird, ehe wir etwas zu den Dingen sagen, die durch uns bewirkt worden sind.
Impuls
Immer dann, wenn ich bei meinen Bedenken einen Kontakt zu einem meiner Mitmenschen hergestellt habe, halte ich die mir gemäßen Gedanken aufrecht. Sie lassen sich in der Regel ausführen.
Da denke ich an meine Freunde und Bekannten. Diese Momente sind wertvoll und wichtig, da sie eine Vorstufe der Kommunikation verkörpern. Etwas stabilisiert mich dabei.
Impuls
Man sollte keine Kraft an einem Gegenstand anbringen, die man nicht auch wieder aufheben können würde. Sorgen wir dafür, dass nichts zu Bruch geht und ziehen uns in uns selbst zurück, wann immer das erforderlich ist.
Gedanke
Der Computer ist das Werk und die Ausbeute analytischer Überlegungen und verkörpert nichts weiter als eine Bestätigung der Kraft des Zerfalls des Gegebenen.
Dokumentation
Manches hat der Mensch zu eigen. Nicht alles davon ist für ihn günstig gewesen. Da hat er sich angesehen, was da vorgekommen ist. Die Begebenheiten in seinem Wirkungsbereich hat er ausgewertet.
Mit seiner Einsicht in die Wahrheit davon hat er etwas bewirkt. Dazu hat sich der Mensch um die Ordnung seiner Gedanken und Ideen bemüht. Analog zum Umgang mit dem Gegebenen hat er das eigene Erleben eingehalten und so erkennen können, was ihn ausmacht.
Gar vieles ist für unser Leben schon vorbestimmt worden, noch ehe wir als Mensch in dieser Welt erschienen sind. Zur Berechtigung davon haben unsere Mitmenschen einen 'Grund' für das Ganze angenommen, der alles verursacht hat, was da ist. Wegen eines solchen Grundes haben sich aber kaum andere Strukturen als Plateaus, Gruben, Berge oder ähnliches in unserer Umgebung ergeben. Mit einem Beweggrund hat so etwas nichts gemein gehabt. Ihn finden wir viel eher darin, dass wir einen für uns geeigneten Lebensraum suchen, wo wir uns mit unseren Mitmenschen sozialisieren können.
Affirmation
Was auch immer von mir schon gesagt worden ist, es sollte als mein jetziger Ausgangspunkt etwas gelten dürfen. Darum habe ich stets gebeten.
Dort, wo sich die Dinge bereits verdreht haben, hat sich auch eine entsprechende Spannung an sie angelegt. Dank ihr federt alles wieder zurück, sobald man es losgelassen hat. Dann fügen sich die Schwierigkeiten und alles schon Bekannte wird zu einem Wohlgefallen.
Ausgehend von einer solchen Konstruktion und Veranlagung unserer Dinge arbeiten wir mit Wertschätzung daran, etwas in besonnener Weise aufzufassen und zu belassen, wie es ist.
Dabei hat uns der Erfolg Recht gegeben. Alles findet zu seinem Platz bei uns.
Sprachgestaltung
Spezielle Dinge sind nicht selten ungeklärte Dinge gewesen. Da haben wir aufgepasst, dass wir uns nicht darin verstricken.
Ein Mann, dem es an nichts gefehlt hat, hat alles bei sich getragen, was er zum Leben gebraucht hat. Manches davon hat er schon an seinen Platz gebracht. Da kann er vollkommen zurecht mit seinen Anliegen von anderen Leuten angehört werden. Er spricht von Dingen, die da sind oder die er erlebt hat. Das hat seine Rede ausgemacht.
Impuls
Eine Ausgrenzung des Menschen wird durch die Anbringung trivialer Werte durch ihn per se obsolet.
Wer ein gutes Befinden erreichen möchte, sollte rechtzeitig etwas Salz zu sich nehmen. Ein übermäßiger Mangel an Salz verhindert ein Glück im Leben mit Sicherheit.
Dokumentation
Wer wegen der Richtigkeit seiner Überzeugung insistiert hat, läuft Gefahr, sich zu irren.
Eine Bedeutung hat alles zu eigen. Darum ist es dazu gekommen, dass wir die Begebenheiten unserer Existenz unentwegt ausgewertet haben. Derweil hat der Mensch seine Eigenheiten. Jeder macht etwas richtig, jeder macht etwas falsch. Daran würde es nichts auszusetzen geben.
Impuls
Zu einer verbalen Aufstellung jener Dinge meines Daseins habe ich mit der Zeit gefunden. Da hat mir das Wort etwas, aber nicht alles bedeutet. Ich habe mich auch an den bestehenden Dingen orientiert.
Manches Gute ist im Nachgang daran für mich wahr geworden.
Meine Lebensqualität habe ich so abzusichern gelernt. Das hat gewisse Verbesserungen für mich mit sich gebracht. Im Alltag treten sie in Kraft, auf ihn haben sie sich nachhaltig ausgewirkt.
Dokumentation
Alles, was hochgegangen ist, wird auch einmal wieder herunterkommen. (Zitat)
Mathias Schneider hat zum Verständnis der Begebenheiten seines Lebens ein Ganzes als Gesamtes angenommen und daran seine eigene Vorgabe fürs Leben festgemacht. Dabei hat er wahrgenommen, dass er als Subjekt in der Welt besteht und alles aus dieser Perspektive betrachtet. Sie ist eindeutig, wenngleich sie ihre eigentlichen Positionen gekannt hat.
Da er sich mit seiner Existenz identifiziert hat, sind auch jene Kräfte bei ihm vorhanden, die mit dieser Verhaltensweise einhergegangen sind.
Wer bei sich ist, hat auch etwas an sich gezogen. Aufbauend auf dieser Logik ist beim Menschen ein begrenztes Bild für die Welt als Ganzes entstanden. So ist es zu erkennen gewesen. Das hat etwas ausgemacht. Da hat der Mensch nachgedacht und sich etwas aus seinen Überzeugungen gemacht.
Die Welt hat stets Bestand vor uns behalten. Die Gedanken eines Menschen sind dem Gegebenen nachgeordnet bei uns erschienen.
Impuls
Alkohol und andere Drogen versetzen den Menschen in einen Zustand, der gewöhnlich schlecht für ihn ist. Im berauschten Zustand kann niemand normal sein.
Dokumentation
Der Bürger ist der Eckstein der Demokratie.
Eine gleichwertige Verteilung der Lasten auf jene, die den Staat bilden, scheint mir gerechtfertigt zu sein.
Dokumentation
Der Eckstein am Gebäude soll dessen Mauern stabilisieren. Ohne eine Zuordnung der umliegenden Steine wäre er jedoch nutzlos.
Impuls
Unter einer Gewichtskraft sollte man jenen Anteil eines Körpers an der Gesamtkraft verstehen, der durch ihn aufgrund seiner Masse freigesetzt wird. Da erscheint er als Eigenlast und muss im Mindesten einer Fläche zugeordnet werden.
Affirmation
Alle bekannten Relationen sind zu beachten, wenn es um das Werk eines Menschen geht. Zurecht sorgt man während des eigenen Daseins als Mensch für seine Unabhängigkeit von nicht relevanten Dingen.
Die Kunstfertigkeit eines Menschen basiert darauf, dass seine Handgriffe bei ihm von sich aus geordnet vorkommen.
Idee
Es soll zwei Herangehensweisen an die Erfüllung einer Aufgabe für einen Menschen geben. Der eine hat etwas geplant und hofft nun auf eine Umsetzbarkeit davon. Der andere hat alles belassen, wie es schon gewesen ist, und führt das für ihn Durchführbare bereitwillig aus, wie er es schon kennt.
Dokumentation
Der Mensch hat einen Leib zu eigen, mit dem er zurechtkommen muss. Für diesen hat etwas gegolten. Das Dasein eines Menschen folgt gewissen Gesetzmäßigkeiten. Diese sind natürlich. Wir sollten sie gut kennen.
Da soll es uns zustehen, einen eigenen Weg zu gehen und uns dabei wohlgeordnet und besonnen zu verhalten. Alles wird bei uns von Erfahrungswerten vorgezeichnet, die bereits bei uns zu ihrem Bestand gefunden haben.
In der Regel sind wir darum bemüht gewesen, uns an der bereits bestehenden Situation zu erfreuen und etwas zu gestalten, was gebraucht wird.
Dokumentation
Mein Leben habe ich möglichst in geordneter Weise geführt. Dazu habe ich festgemacht, wann und wo ich meine Dinge verrichten möchte.
Bezogen auf mein Leben habe ich auch ein Bild für dessen Ordnung gebraucht. Da habe ich ein Yantra dafür ausgewählt.
Ich habe ein Grundmaterial dafür verwendet, welches dauerfest gewesen ist. Eine kupferne Platte habe ich mir dazu ausgesucht und sie gerade nicht von ihrer Patina befreit. Auf der Metallplatte habe ich dann die Zeichnung des Yantras nach einer Anleitung eingeritzt.
So ist sie sichtbar glänzend vor mir erschienen. Nach und nach, aufgrund der Einwirkung der Zeit, haben sich die geritzten Linien mit einer dunklen Färbung vom Untergrund abgehoben.
Impuls
Es soll eine Beziehung zwischen den Dingen geben, welche als ein erster Ansatz zu deren Kenntnisnahme dienen kann. Das wird der nullte Grad ihrer Beziehung sein. Bei diesem ist alles so geblieben, wie es von sich aus vorgekommen ist, und es ist auch so erschienen. Da ist die jeweilige Sache, um die es uns gehen soll, unabhängig von einer anderen gewesen und auch so gegeben. Alles Weitere ist erst danach entstanden. Darum sollte diese Trivialität die Basis des Gegebenen sein.
Da ist alles für sich gewesen. Es erscheint zurecht und kommt in unabhängiger Weise vor. Alles hat auf diese Weise bestanden. Da entwickelt sich getreu einem Wandel der Dinge das Erscheinungsbild davon fort.
Dokumentation
Das Umland möchte ich einmal erkunden. Ich gehe darum auf meinem Weg weiter, auf dass ich mir dessen gewahr werde, was mich umgibt. Manches erkenne ich dabei gut. Meinen Mitmenschen gebe ich mich auf meinen Wegen zu erkennen. Das mache ich gerne so.
Etwas hat für mich Bedeutung. Ich möchte meine Dinge erhalten. Da soll mir etwas davon bekannt sein, was auf meinen Wegen vorkommt.
Was habe ich derweil als meine Aufgabe angesehen? - Ich möchte im Leben eine für mich geeignete Stellung bei jenen Menschen meines persönlichen Umfeldes erlangen, die mir wichtig sind. Das soll mich mit guten Eindrücken ausstatten.
Eine Prägung des Menschen findet statt. Das hat etwas mit uns zu tun. Da schaue ich mir etwas genau an, weil es eine Bedeutung für mich haben wird, wie ich damit umgehe.
Getreu der Konvention habe ich meine Aufgabe abgeleistet. Somit haben sich die Begebenheiten meines Lebens als etwas Wahres dargestellt. Dann habe ich meine eigene Geschichte betrachtet und etwas davon geklärt.
Damit habe ich mich mit mir befasst. Eine Ordnung meiner Dinge habe ich gesucht. Eine damit verbundene Ruhe habe ich erfahren. Etwas Bekanntes soll bei mir zur Ansprache kommen.
Da hat alles gesunde Begrenzungen erhalten sollen. Was ich getan oder gesagt habe, hat ein Gewicht für meinen Lebensweg.
Ich befinde mich auf dem Pfad hin zur Verwirklichung meiner Dinge. Ich suche nach Argumenten für den Erhalt dieses Lebens. Eine Bereinigung meiner Schriften habe ich bereits durchgeführt.
Dokumentation
Ich habe zu mir gefunden, währenddem ich das Wiki 'Einsiedelei' ausgestaltet habe. Gestärkt hat mich dabei eine Schau jener für mich vorgegebenen Dinge, die ich daraufhin freimütig benannt habe. Damit habe ich die ersten Worte gefunden.
Dementsprechend hat sich bei mir manche Eigenheit meines Wesens deutlich vernehmbar abgezeichnet. Das Ergebnis davon möchte ich nun eingehend untersuchen. Ich schaue mir dazu an, wie meine Dinge hier vorkommen.
Etwas habe ich mir auch vorgegeben. Ich erkenne allein nur eine lotrechte Form des Gegebenen an, weil ich sie für richtig halte. Damit richte ich meine Dinge ein. Ja, ich habe diese Form anerkannt und in mein Spektrum an Ideen aufgenommen. Der konzentrische Aufbau meiner Bezüge ist dadurch eingehalten worden.
Ein Bild habe ich für mich ausgewählt. Es ist ein bestimmtes Yantra gewesen. Damit habe ich einen Bezug für mich gefunden und habe mich unabhängig von meiner Umgebung verhalten können.
Ein solches Bild habe ich zu erzeugen. Das Lot ist dafür bereits gefunden. Wie hat sich nun das Yantra im Weiteren von mir ausgestalten lassen?
Zuerst habe ich über manches nachgedacht. Da habe ich für die Ausrichtung der einzelnen Elemente meines Bedenkens auf das bereits genannte Lot gesorgt. Das hat sie zueinander proportional gemacht.
Dann habe ich mich auf die Suche nach einem passenden Maßstab begeben. Einen solchen hat man mir an der damaligen Arbeitsstätte mitgeteilt. Eine Kollegin, ihrem Stand nach eine Kunsterzieherin, hat ihn für maßgeblich erklärt und mir aufgezeigt. Ich habe ihn allein nur um die dritte Dimension erweitern müssen, um damit zufrieden zu sein.
Ich habe mich darauf festgelegt, einen solchen Maßstab beim Werk einzuhalten. Er lautet schlicht '1: 1: 1 = 100 %'.
Für mich ist das der richtige Maßstab. Er hat etwas Ganzes getreu seiner wahren Proportion erhalten. Mit Hilfe von ihm habe ich meine Dinge dann nach und nach eingerichtet.
Betrachten wir nun das Gegebene. Da ist etwas offen, kann gestaltet werden und möchte auch erscheinen. Da scheint es mir jetzt sinnvoll zu sein, meine Aufgabe zu erfüllen. Also habe ich das Werk gestaltet.
Bei der Darstellung meiner Dinge habe ich vornehmlich meine eigenen Bezüge eingehalten. Eine prinzipielle Gleichwertigkeit des Ganzen hat vor mir Bestand.
Dokumentation
Wir leben in einer Gemeinschaft mit Menschen, innerhalb welcher jeder Einzelne nach seinem Vorteil getrachtet hat. Das gilt als billig. Damit haben wir etwas davon angesprochen, was uns im Leben begegnet ist. Wir ärgern uns zuweilen darüber.
Dann haben wir ausgemacht, dass man uns nicht bereitwillig unterstützt hat, als wir etwas von anderen Leuten für uns gebraucht haben. Jeder macht allein nur für einen Gegenwert etwas. Im Grunde sind die Leute untätig.
Dokumentation
Manches Wort habe ich bereits an die Menschen gerichtet. Dazu habe ich das Internet verwendet. Es ist der Speicherort für meine Schriften.
Auch ich kann und darf etwas aufschreiben. Das soll etwas sein, was ich Ihnen von meiner Warte aus mitteilen möchte.
Idee
Der Dienst an Gott und dessen Dienerschaft ist von Bedeutung für mein Dasein als Mensch. Ich verneige mich ehrfürchtig vor dem Herrn und auch vor seiner Dienerschaft. Ich lasse ab von meinem Ansinnen und ergebe mich ganz dem Höchsten. Dabei gebe ich ihm Speise, die besser ist als meine und Getränk, das besser ist als meines. Ich wasche ihm die Füße und schweige in seiner Gegenwart. Ich trockne seine Füße wieder ab und bewahre mein Schweigen.
Dokumentation
Wie geht es mit mir weiter? - Ich möchte gerne als ein bildender Künstler tätig sein. Dabei arbeite ich bereitwillig mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln etwas Eigenes aus. Zumeist male ich Bilder.
Das dabei geschaffene Werk möchte ich zur Gänze erfassen können. Darum habe ich mich der Einfachheit verschrieben.
Etwas lese ich von meinen Werken ab. Was ich dabei erkannt habe, schreibe ich mir auf. Ich setze diesen Weg fort.
Ich bin zu einem Künstler geworden, weil ich das für mich ausgewählt habe. Zu meiner Jugendzeit habe ich mich bereits dazu aufgemacht, einer zu sein.
Meine Kreationen haben mit der Zeit einen ganzen Fundus ergeben. Ich achte darauf, dass ich diesen regelmäßig sichte. So kann ich mit seiner Hilfe etwas aufbauen. Manches davon habe ich schon verdichtet.
So komme ich dazu, sagen zu können, dass mein Werk schon seine ersten Schwerpunkte hat. Es zeichnen sich gewisse Linien ab, die verständlich machen, um was es mir dabei geht.
Dokumentation
Wer glaubt, dass in unserem Heimatland niemand an existenzieller Not leidet, der kommt mir weltfremd vor. Dieser Staat hat es sich zum Ziel gesetzt, die Menschen zu beglücken. Dabei streut er das Gegebene aus. Jeder soll Zugang zu allem haben. Auch das ist nichts gewesen, was zu erreichen sein wird.
Da erfreuen sich die einen der Fruchtstände, während die anderen darben. Sie haben es sich nicht verdient und sind darum Schuld an ihrer Lage. So wird es behauptet.
Dabei sorgt eine Limitierung der Zugänge stets für eine Auswahl. In einer wettbewerblich orientierten Gesellschaft kann niemand dauerhaft der Gewinner sein. Mancher ist erfolgreich, mancher hat Glück erfahren. Solche Menschen werden hofiert.
Dagegen verwirft man den Lebensansatz jener Menschen, die auf redliche Weise ihr Schicksal auf sich genommen haben. Eine Würde, die nicht gelebt worden ist, möchte unangetastet sein und das auch bleiben. Die Frage, ob sie für die Menschen eine Bedeutung haben kann, wird eine andere sein. Ob die entsprechende Frage zu Recht von uns gestellt werden darf, haben wir nicht gewusst. Es gibt keinen ehrlichen Diskurs über die Situation der Menschen in diesem Land. Der Zustand der vernachlässigten Personen und der dafür verantwortliche Prozess in der Gesellschaft werden stets vom öffentlichen Diskurs ausgeklammert oder gar geleugnet. Dabei ist es offensichtlich. Das kann auch erhoben werden. Man braucht dazu nur auf die Menschen zuzugehen. Sie werden einem schon mitteilen, wo es geklemmt hat.
Schön ist nur, was glänzt.
Impuls
In einer schwingenden Welt ist die Konnotation des sich ereignenden Phänomens die Ursache für die zeitlichen Auswirkungen.
Dokumentation
Das Werk hat sein Volumen. Alles ist darin in gewisser Weise berücksichtigt worden. Nichts hat daran gefehlt.
Ausgehend von diesem Gedanken mache ich wahr, dass ich zu meiner eigenen Sache etwas sage. Das möchte ich tun.
Mein Willen ist einer, der nicht frei von äußeren Einflüssen oder inneren Zwängen zustande gekommen ist. Mein Ausgangspunkt in diesem Leben ist kein günstiger gewesen.
Ohne eigene Mittel habe ich für lange Zeit ausgeharrt. Ich habe den Großteil meines beruflichen Lebens auf der Wartebank verbracht. Da bin ich nicht eingesetzt worden. Man hat mich nicht gebraucht. Es ist so, dass sich auch gewollte Dinge in diesem Leben ergeben müssen oder sie würden nicht stattfinden können. Damit habe ich mich nicht zufrieden gegeben.
Im Grunde habe ich meinen Mitmenschen stets gezeigt, zu was ich fähig bin. Das hat jedoch zu nichts geführt. Irgendwann habe ich mich darum zurückgezogen und wahr gemacht, was heute als mein Werk anzusehen ist. Dieses Werk habe ich daraufhin auch mit den Nutzern des Internets geteilt. Ich habe die eigenen Bilder, Musikalien und Schriften in Form gebracht und online veröffentlicht. Die Resonanz darauf ist marginal. Es gibt kaum eine.
Da habe ich mit den Menschen gesprochen und es ihnen versagt, dass sie sich aussuchen können, was sie wollen. Jeder Mensch ist seinem Dasein treu. Es gibt für alle von uns eine Verpflichtung. Das hat auch für mich Gültigkeit.
Da mein Werk bereits öffentlich zugänglich ist, messe ich diesem Werk auch etwas bei, was daraus resultiert. Das Ergebnis meiner Beobachtungen bewerte ich stets gewissenhaft.
Da man nachschauen kann, was ich gesagt habe, wenn etwas schon online zu finden ist, messe ich diesen Texten, Bildern und anderen Werken auch einen solchen Stellenwert bei. Ich beziehe mich nicht extra darauf, dass ich diese Dinge getan habe, aber ich setze voraus, dass sie alles ergänzen, was von mir ausgeht. Damit ordne ich mir etwas zu, was aus meiner eigenen Hand hervorgegangen ist.
Es wird fraglich sein, ob das Interesse meiner Mitmenschen ausreicht, um mein Werk in seiner wahren Tiefe zu ergründen. Dafür habe ich nichts gekonnt. Ich kann allein nur mein Gewicht auf meine Seite der Waagschale legen. Was auf der anderen Seite der Waagschale gelegt wird, das würde ich nicht in der Hand haben.
Impuls
Die eigenen Wege haben sich bei mir stets aufgrund der Dringlichkeit der Leistung gewisser Werke ergeben.